Du stehst vor einer neuen Küchenplanung und fragst dich, wo du anfangen sollst? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber bekommst du keine allgemeinen Floskeln, sondern handfeste Küchenplanung Ideen, die du direkt umsetzen kannst – egal ob du 6 m² oder 25 m² zur Verfügung hast, ob dein Budget bei 5.000 € oder 20.000 € liegt und ob du zum ersten Mal planst oder eine bestehende Küche umgestalten willst. Am Ende weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen.
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Warum die meisten Küchenplanungen an denselben Fehlern scheitern

Bevor wir in die konkreten Küchenplanung Ideen einsteigen, lass uns kurz über die drei häufigsten Fehler sprechen, die fast jeder macht – und die dich am Ende richtig Geld kosten können.
Der erste Fehler: Du planst nach Optik statt nach Arbeitsabläufen. Klar, eine dunkle Küche mit Holzakzenten sieht auf Pinterest fantastisch aus. Aber wenn der Geschirrspüler drei Meter vom Schrank entfernt steht, nervt das jeden Tag. Der zweite Fehler: Du vergisst das Arbeitsdreieck. Die Wege zwischen Kühlschrank, Herd und Spüle sollten zusammen zwischen 3,6 und 6,5 Meter betragen – nicht mehr, nicht weniger. Der dritte Fehler: Du planst ohne Visualisierung. Zahlen auf Papier sind abstrakt. Erst wenn du deine Küche als 3D-Modell siehst, erkennst du, ob alles zusammenpasst.
Küchenplanung Ideen für jeden Grundriss: Welche Form passt zu deinem Raum?

Der Grundriss entscheidet über alles. Die beste Küchenausstattung bringt dir wenig, wenn die Küchenform nicht zu deinem Raum passt. Hier siehst du auf einen Blick, welche Form für welche Raumsituation funktioniert – und was du jeweils konkret beachten musst.
| Küchenform | Ideal für | Mindestfläche | Praxis-Tipp |
|---|---|---|---|
| Einzeiler | Schmale Räume, Apartments | ab 5 m² | Setze auf Hochschränke bis zur Decke und schmale 45-cm-Geräte |
| L-Form | Mittlere Räume, offene Küchen | ab 8 m² | Nutze die Ecke mit einem Le-Mans-Auszug – so geht kein Platz verloren |
| U-Form | Quadratische Räume | ab 10 m² | Ideal fürs Arbeitsdreieck, da alles in Reichweite liegt |
| G-Form mit Theke | Offene Wohnkonzepte | ab 12 m² | Die Theke dient gleichzeitig als Raumteiler und Frühstücksbar |
| Inselküche | Großzügige Räume | ab 15 m² | Halte mindestens 90 cm Abstand rund um die Insel ein |
Wenn du eine L-förmige Küche mit Fenster planst, positioniere die Spüle vor dem Fenster – du profitierst vom Tageslicht beim Abwasch und sparst dir künstliche Beleuchtung an der Arbeitsfläche. Bei einer offenen U-Form-Küche mit Theke kannst du die vierte Seite als kommunikativen Übergang zum Wohnbereich nutzen. Und wenn du genug Platz hast, lohnt sich ein Blick auf eine U-Küche mit zusätzlicher Kochinsel, die dir maximale Arbeitsfläche und einen geselligen Mittelpunkt bietet.
Kein Problem. Eine schmale Küche mit integriertem Sitzplatz lässt sich mit einer klappbaren Wandplatte realisieren, die du bei Bedarf hochklappst. Ergänze Hochschränke bis zur Decke (nutze die oberen Fächer für Saisongeschirr) und wähle schlanke 45-cm-Geräte. Mit einem integrierten Essplatz sparst du dir sogar ein separates Esszimmer.
Funktionale Küchenplanung Ideen: 7 Maßnahmen, die deinen Alltag verändern

Funktionalität klingt trocken, entscheidet aber darüber, ob du deine Küche in zehn Jahren immer noch liebst oder ob sie dich täglich nervt. Hier sind sieben konkrete Maßnahmen, die erfahrene Küchenplaner ihren Kunden immer empfehlen.
Miss die Gesamtweglänge zwischen Kühlschrank, Herd und Spüle. Liegt sie zwischen 3,6 und 6,5 Metern, passt alles. Sind die Wege kürzer, stehst du dir selbst im Weg. Sind sie länger, läufst du unnötig viel. In einer Inselküche platzierst du idealerweise das Kochfeld auf der Insel und Kühlschrank plus Spüle in der Zeile – so bleiben die Wege kurz.
Die Standardhöhe von 91 cm passt für Menschen zwischen 165 und 175 cm. Bist du größer, sollte die Platte höher sein: Die Faustregel lautet „Ellenbogenhöhe minus 10–15 cm“. Verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Höhen (niedriger zum Kneten, höher zum Schneiden) sind kein Luxus, sondern sparen dir Rückenschmerzen.
Hochschränke bis zur Decke bringen 30–40 % mehr Stauraum als Standardhängeschränke. Im oberen Bereich lagerst du Geräte und Geschirr, die du nur selten brauchst. Ergänze offene Wandregale für Gewürze und häufig genutzte Utensilien – das spart Wege und sieht wohnlich aus.
Ecken sind die größten Platzfresser in jeder Küche. Le-Mans-Auszüge, Karussellböden oder Eckschubladen machen bis zu 80 % der Eckfläche nutzbar, die sonst verloren gehen. Wenn du eine tote Ecke sinnvoll nutzen willst, rechne mit Mehrkosten von ca. 150–400 € pro Ecklösung – aber der Stauraumgewinn ist es wert.
Tiefe Schubladen mit Vollauszug ermöglichen Zugriff auf den kompletten Inhalt, ohne dich bücken und kramen zu müssen. Im Unterschrank sind drei große Schubladen deutlich praktischer als eine Tür mit dahinterliegendem Regal. Investiere in Markenbeschläge von Blum oder Hettich – die halten 15–20 Jahre ohne Nachjustierung.
Du brauchst mindestens drei Lichtebenen: Grundbeleuchtung (Decke), Arbeitsbeleuchtung (LED-Streifen unter den Hängeschränken) und Stimmungslicht (z. B. indirekte Beleuchtung über den Oberschränken oder unter der Insel). Plane die Lichtschalter so, dass du jede Zone separat steuern kannst.
Ein eingebautes Mülltrennsystem im Unterschrank der Spüle spart Platz und sieht aufgeräumt aus. Plane mindestens drei Fächer (Restmüll, Verpackung, Bio) mit je 10–15 Litern ein. Systeme mit Soft-Close kosten ca. 80–200 € und machen einen erstaunlichen Unterschied im Küchenalltag.
„Wir hatten zuerst nur normale Unterschränke geplant. Der Küchenplaner hat uns zu Vollauszügen geraten – und das war die beste Entscheidung der ganzen Planung. Allein das Kochen macht jetzt viel mehr Spaß, weil alles griffbereit ist.“
Küchenplanung Ideen für Farben und Materialien: Was wirklich zusammenpasst

Farben und Materialien entscheiden darüber, ob deine Küche in fünf Jahren noch modern wirkt oder schon veraltet aussieht. Der wichtigste Grundsatz: Wähle zeitlose Basisfarben für Fronten und Arbeitsplatten und setze Trends nur über leicht austauschbare Elemente wie Griffe, Rückwand oder Accessoires. So bleibst du flexibel, ohne alle paar Jahre die ganze Küche umzubauen.
Eine zweifarbige Küche ist dabei eine der besten Küchenplanung Ideen überhaupt: Kombiniere zum Beispiel dunkle Unterschränke in Anthrazit oder Tannengrün mit hellen Oberschränken in Weiß oder Creme. Das erzeugt optische Tiefe und lässt den Raum größer wirken. Wer es warm und natürlich mag, greift zu einer weißen Küche mit Holzarbeitsplatte – ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Für einen eleganteren Look eignet sich eine hellgraue Küche mit Holzelementen oder eine weiße Küche mit grauer Arbeitsplatte, die Frische mit Modernität verbindet.
| Farbkonzept | Wirkung | Ideal für | Preis-Einschätzung |
|---|---|---|---|
| Weiß + Holz | Warm, hell, zeitlos | Kleine bis mittlere Räume | €€ (Holzarbeitsplatte ab ca. 60 €/lfm) |
| Dunkel + helle Platte | Edel, kontrastreich | Große, lichtdurchflutete Räume | €€€ (dunkle Fronten ab ca. 120 €/lfm) |
| Taupe / Greige | Ruhig, elegant, vielseitig | Offene Wohn-Küchen-Konzepte | €€ (matt ab ca. 80 €/lfm) |
| Schwarz-Weiß | Grafisch, modern, clean | Minimalistische Einrichtungsstile | €€–€€€ |
| Sandbeige matt | Sanft, wohnlich, mediterran | Landhausküchen, gemütliche Stile | €€ |
Budget-Küchenplanung: Clevere Ideen, die Geld sparen – ohne billig zu wirken

Geld sparen bedeutet nicht, auf Qualität zu verzichten – es bedeutet, es an den richtigen Stellen auszugeben. Die besten Küchenplanung Ideen fürs Budget folgen einer einfachen Regel: Investiere in das, was du täglich benutzt (Beschläge, Arbeitsplatte, Spüle), und spare dort, wo der optische Unterschied gering ist (Korpusmaterial, Sockelblende, Innenausstattung der Oberschränke).
Die 60-30-10-Regel für dein Küchenbudget:
60 % für Möbel und Montage – Korpusse, Fronten, Arbeitsplatte, Beschläge und Einbau. Das ist das Fundament deiner Küche.
30 % für Elektrogeräte – Backofen, Kochfeld, Kühlschrank, Geschirrspüler. Wähle Geräte der mittleren Preisklasse mit guter Energieeffizienz (A oder besser).
10 % für Zubehör und Deko – Griffe, Beleuchtung, Wanddekoration, Textilien, dekorative Regale. Hier kannst du später jederzeit nachrüsten.
Einige der smartesten Spartricks sind gleichzeitig die unauffälligsten: Wähle Standardmaße statt Sonderanfertigungen (das allein spart 20–30 %), entscheide dich für Kunststofffronten in Holzoptik statt Echtholz (optisch kaum zu unterscheiden, preislich 40–60 % günstiger) und nutze Ausstellungsstücke oder Abverkäufe. Wenn du mit IKEA-Küchen liebäugelst, kannst du durch geschickte IKEA-Hacks oder KALLAX-Regale als Küchenelemente viel Geld sparen und trotzdem ein individuelles Ergebnis erzielen.
| Preiskategorie | Budget-Rahmen | Was du bekommst | Für wen geeignet? |
|---|---|---|---|
| Einsteiger | 3.000–8.000 € | Kunststofffronten, Basisgeräte, Standard-Arbeitsplatte (Laminat) | Erste Wohnung, Mietwohnung, Budget-Renovierung |
| Mittelklasse | 8.000–15.000 € | Echtholzfurnier oder Lackanstrich, Markengeräte, Steinarbeitsplatte | Langfristig geplante Küche für Eigenheim |
| Premium | 15.000–30.000 € | Echtholz, Naturstein, Designergeräte, Sonderlösungen | Wer maximale Qualität und Individualität will |
| Luxus | ab 30.000 € | Maßanfertigung, Premiummarken (Bora, Gaggenau), Smart-Ausstattung | Kochbegeisterte mit hohem Anspruch |
„Wir haben uns für die Mittelklasse entschieden und an den richtigen Stellen gespart: Standardkorpusse, aber Vollauszüge von Blum und eine Keramik-Arbeitsplatte. Das 3D-Modell hat uns vorher gezeigt, wie das zusammen aussieht – und wir sind begeistert.“
Küchenplanung Ideen für den Stil: Vom Landhausstil bis Industrial

Dein Küchenstil sollte zum Rest deiner Wohnung passen – und vor allem zu dir. Hier sind die beliebtesten Stilrichtungen mit konkreten Umsetzungstipps, damit du weißt, worauf es bei den Details ankommt.
Kassettenfront in Cremeweiß oder Salbeigrün, eine Holzarbeitsplatte aus Eiche und passende Küchengardinen – fertig ist der Landhauslook. Ergänze offene Regale für Keramikgeschirr und ein klassisches Küchenbuffet als Stauraum-Highlight. Mehr Inspiration findest du in unserem Ratgeber zu Küchenideen im Landhausstil und zu rustikalen Landhausküchen.
Sichtbare Metallregale, eine Arbeitsplatte aus Beton oder Betonoptik und offene Rohrelemente setzen den Industrial Look um. Kombiniere das mit Vintage-Elementen wie alten Fabriklampen. Eine gemauerte Küchenzeile mit sichtbarem Backstein ist der Inbegriff dieses Stils. Dieser Look funktioniert besonders gut in Altbauwohnungen mit hohen Decken.
Grifflose Fronten, eine durchgängig graue Farbgebung oder ein konsequenter Schwarz-Weiß-Look, Keramik-Arbeitsplatte und versteckte Griffe (Tip-on-Mechanismus). Plane genug geschlossenen Stauraum ein, damit die Arbeitsfläche immer aufgeräumt bleibt. Für aktuelle Inspirationen lohnt sich ein Blick auf coole Küchenideen oder unseren Guide zur modernen Küchengestaltung.
Unabhängig vom Stil gilt: Die Küche muss auch gemütlich sein. Eine gemütlich gestaltete Küche entsteht durch warmes Licht, Textilien, Pflanzen und eine einladende Sitzecke. Vielleicht ist auch ein Küchensofa genau das Richtige, um deiner Küche den letzten Wohlfühl-Touch zu geben.
Küchenplanung Ideen für offene Wohnkonzepte und Raumübergänge

Die offene Wohnküche liegt im Trend – aber sie bringt eigene Herausforderungen mit sich. Wenn Koch-, Ess- und Wohnbereich ineinander übergehen, brauchst du kluge Übergangslösungen, die Bereiche definieren, ohne Wände zu ziehen.
Ein offener Grundriss mit Wohn-Essbereich und Küche funktioniert am besten, wenn du die Zonen optisch trennst: verschiedene Bodenbeläge (z. B. der Übergang von Fliesen zu Parkett), eine Kücheninsel mit Theke als natürlicher Raumteiler oder eine halbtransparente Trennwand. Auch die richtige Beleuchtung hilft bei der Zonierung: Pendelleuchten über der Kochinsel markieren den Kochbereich, während indirektes Licht im Wohnbereich für Gemütlichkeit sorgt.
Wenn du ein 25-m²-Wohnzimmer mit integrierter Küche planst, achte besonders auf eine gute Dunstabzugshaube (Umluft mit Aktivkohlefilter oder Abluft mit mindestens 650 m³/h Leistung). In offenen Konzepten können sich Kochgerüche sonst schnell im gesamten Wohnbereich ausbreiten. Ein Downdraft-Abzug im Kochfeld ist eine elegante Lösung, die zudem keine Platzprobleme bei der Fensterplanung über der Arbeitsplatte verursacht.
Küchenplanung Ideen mit Smart-Home-Technik: Was sich wirklich lohnt
Smarte Technik in der Küche kann den Alltag enorm vereinfachen – aber nicht jedes Feature ist sein Geld wert. Hier ein ehrlicher Überblick, was sich lohnt und was eher Spielerei ist:
Lohnt sich wirklich:
- LED-Beleuchtung mit Dimmer und Farbtemperaturwechsel (ab ca. 80 € für die ganze Küche)
- Induktionskochfeld mit Flex-Zonen und Timer (ab ca. 600 €) – spart Energie und ist sicherer
- Sprachsteuerung für Licht und Timer beim Kochen (ab ca. 30 € für einen Smart Speaker)
- Energiemonitor für Stromverbrauch einzelner Geräte (ab ca. 15 €/Stecker)
Nettes Extra, aber kein Muss:
- Smarter Kühlschrank mit Innenkamera und Einkaufslistenitems (ab ca. 1.500 €)
- Vernetzter Backofen mit App-Steuerung (ab ca. 800 €)
- Automatische Wasserhähne mit Temperaturvorwahl (ab ca. 400 €)
Bei der Integration von Technik in deine Küchenplanung Ideen gilt: Plane Steckdosen großzügig – lieber fünf zu viel als eine zu wenig. Rechne pro Arbeitsmeter mit mindestens zwei Doppelsteckdosen und vergiss USB-Ladepunkte nicht. Eine Kaffeeecke zum Beispiel braucht mindestens zwei eigene Steckdosen für Kaffeemaschine und Milchaufschäumer.
Kreative Details: Kleine Küchenplanung Ideen mit großer Wirkung

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine gute Küche zur Traumküche machen. Hier sind die Details, die erfahrene Küchenplaner lieben – und die in kaum einem Standardkatalog stehen.
Die Rückwand hinter dem Kochfeld ist ein unterschätztes Gestaltungselement. Statt einfacher weißer Fliesen kannst du mit Muster- oder Retro-Fliesen ein echtes Statement setzen – oder du wählst eine durchgehende Glasrückwand in einer Akzentfarbe. Auch die Fenstergestaltung bietet Potenzial: Moderne Alternativen zu klassischen Gardinen wie Plissees, Sichtschutzfolien oder dezente Fensterdeko passen oft besser zum modernen Küchenstil. Und wenn du eine Küche mit Fenster hast, setze es bewusst als Gestaltungselement ein, anstatt es einfach nur als Lichtquelle zu betrachten.
Für Akustikpaneele an der Wand oder Decke lohnt es sich vor allem in offenen Wohnküchen: Sie dämpfen den Schall und sehen dabei erstaunlich gut aus. Und falls du dich fragst, ob eine Kombination aus Küche und Esszimmer funktionieren kann – ja, absolut. Mit der richtigen Planung wird daraus ein großzügiger Lebensraum, in dem Kochen und Zusammensein nahtlos ineinander übergehen.
Profi-Tipp für Familien mit Kindern: Wenn du kleine Kinder hast, denke an eine Soft-Close-Ausstattung für alle Schubladen und Türen (ca. 3–8 € pro Stück), einen Herdschutz und Steckdosensicherungen. Und wenn die Kinder gerne draußen spielen, findest du kreative Matschküche-Ideen oder Anleitungen zum Bau einer Matschküche aus Paletten – ein tolles DIY-Projekt für den Garten. Übrigens: Wer gerne in der Küche kreativ wird, findet bei uns auch Ideen für selbstgemachte Geschenke aus der Küche.
Sonderthema: Küchenplanung Ideen für besondere Räume
Nicht jeder hat einen perfekten, rechteckigen Küchenraum. Hier findest du gezielte Lösungsansätze für typische Herausforderungen.
Bei einer Miniküche unter der Dachschräge nutzt du die niedrige Seite für Unterschränke und die hohe Seite für Hochschränke oder den Kühlschrank. Maßgefertigte Fronten, die der Schräge folgen, kosten zwar 30–50 % Aufpreis, nutzen aber jeden Zentimeter. Im 3D-Modell siehst du sofort, ob dein Konzept aufgeht.
Für eine kleine überdachte Outdoor-Küche brauchst du wetterfeste Materialien (Edelstahl, Granit, HPL-Platten), Wasseranschluss und eine Stromleitung. Eine günstige Alternative ist eine Outdoor-Küche aus Paletten als DIY-Projekt – perfekt für den Einstieg. Plane eine Outdoor-Küche mit Dach, damit du sie auch bei Regen nutzen kannst.
Wenn du im Keller Platz hast, kannst du dort die Waschmaschine auslagern und in der Küche wertvollen Platz gewinnen. Inspirierende Waschküchen-Ideen für den Keller helfen dir bei der Umsetzung.
Eine selbst gebaute Kücheninsel spart 40–60 % gegenüber einer gekauften. Als Basis eignen sich stabile Unterschränke, ein KALLAX-Regal mit massiver Arbeitsplatte darauf oder sogar eine DIY-Lösung auf IKEA-Basis. Wichtig: Prüfe vorher die Stabilität und plane mindestens 90 cm Durchgangsbreite ein. Wer eine Inselküche auf kleinem Raum umsetzen möchte, sollte auf eine mobile Variante mit Rollen setzen, die bei Bedarf verschoben werden kann.
Deine Checkliste für die Küchenplanung: Ideen strukturiert umsetzen
Damit du bei all den Möglichkeiten den Überblick behältst, haben wir die wichtigsten Planungsschritte in eine Checkliste gepackt. Arbeite sie von oben nach unten durch – so vergisst du nichts.
Vor der Planung:
- Raum exakt ausmessen (Breite, Tiefe, Höhe, Fenster, Türen, Anschlüsse)
- Budget festlegen und Puffer von 10–15 % einplanen
- Kochgewohnheiten notieren: Wie oft kochst du? Für wie viele Personen? Welche Geräte brauchst du wirklich?
- Stilrichtung festlegen und Inspirationsbilder sammeln (Pinterest, Kücheninspirationen)
Während der Planung:
- Küchenform passend zum Grundriss wählen (siehe Tabelle oben)
- Arbeitsdreieck prüfen (3,6–6,5 m Gesamtweglänge)
- Arbeitshöhe individuell berechnen (Ellenbogen minus 10–15 cm)
- Stauraum vertikal und in der Tiefe maximieren
- Steckdosenplan erstellen (mindestens 2 Doppelsteckdosen pro Arbeitsmeter)
- Beleuchtungskonzept in drei Zonen planen
- Kostenloses 3D-Modell anfragen, um alles zu visualisieren
Vor der Bestellung:
- 3D-Modell mit realen Maßen und Farben prüfen
- Beschläge und Auszüge von Markenherstellern wählen (z. B. Blum, Hettich, Grass)
- Montagekosten und Lieferzeiten klären
- Garantiebedingungen der Geräte vergleichen
- Angebote von mindestens 2–3 Anbietern einholen
Häufige Fragen zu Küchenplanung Ideen
Funktionale Einsteiger-Küchen bekommst du ab ca. 3.000–5.000 €, solide Mittelklasse-Küchen mit Markengeräten und guten Beschlägen liegen bei 8.000–15.000 €, Premium-Küchen beginnen ab 15.000 € aufwärts. Am meisten sparst du bei Korpussen (Standardmaße statt Sondermaße), bei Fronten (Kunststoff statt Echtholz) und durch die gezielte Nutzung von Abverkäufen. Investiere das Gesparte in Beschläge und eine robuste Arbeitsplatte – das zahlt sich über Jahre aus.
Unter 8 m² funktioniert eine Einzeiler- oder schmale L-Küche am besten. Bei 8–12 m² hast du mit einer L- oder U-Form maximale Flexibilität. Ab 12 m² sind G-Formen mit Theke oder offene Konzepte möglich, und für eine Kochinsel brauchst du mindestens 15 m². Der entscheidende Punkt: Probiere es im 3D-Modell aus – auf dem Papier sieht alles anders aus als in der Realität.
Stelle dich aufrecht hin und miss deinen Ellenbogen – die Arbeitsplatte sollte 10–15 cm darunter liegen. Für verschiedene Tätigkeiten (Schneiden, Kneten, Anrichten) sind unterschiedliche Höhen ideal. Baue Backofen und Geschirrspüler auf Brusthöhe ein, nutze Vollauszüge statt normaler Unterschränke, und plane eine ergonomische Küchenmatte für die Hauptarbeitsbereiche ein. Bei einer kleinen Küche mit Esstisch sorge dafür, dass mindestens 80 cm Platz zum Stuhl-Rücken bleibt.
Matte Fronten in dunklen Tönen (Anthrazit, Moosgrün, Nachtblau) sind im Trend, allerdings zeigen sie Fingerabdrücke stärker als glänzende Oberflächen – hier lohnt sich die Anti-Fingerprint-Beschichtung. Bei Arbeitsplatten setzen sich Keramik (hitze- und kratzfest, ab ca. 200 €/lfm) und Quarzkomposit (pflegeleicht, ab ca. 150 €/lfm) durch. Echtholz bleibt zeitlos, muss aber regelmäßig geölt werden. Nachhaltige Materialien wie Bambus oder recyceltes Glas sind im Kommen und punkten mit guter Ökobilanz.
Ein 3D-Modell zeigt dir deine Küche maßstabsgetreu mit deinen Wunschfarben, Materialien und Geräten – bevor du etwas kaufst. Du erkennst sofort, ob genug Platz zwischen Insel und Zeile bleibt, ob die Farben harmonieren und ob die Arbeitswege stimmen. Das spart dir teure Fehlentscheidungen. Wir bieten diesen Service kostenlos und unverbindlich an, weil wir wissen: Wer seine Traumküche erst einmal sieht, plant mit mehr Sicherheit – und kommt gerne auf uns zurück.
Du kannst vieles selbst machen, besonders mit einem guten 3D-Modell als Grundlage. Wo ein Profi wirklich hilft: bei der Optimierung des Arbeitsdreieck, bei der Elektro- und Sanitärplanung und bei der Vermeidung typischer Maßfehler. Ein professionelles 3D-Modell gibt dir bereits 80 % der Planungssicherheit – den Rest kannst du bei Bedarf mit einem Fachberater klären.
Wähle Möbel aus FSC-zertifiziertem Holz, Geräte mit mindestens Energieeffizienzklasse A und wassersparende Armaturen mit Durchflussbegrenzer. Bei der Arbeitsplatte sind Bambus, Linoleum und recyceltes Glas die nachhaltigsten Optionen. LED-Beleuchtung spart bis zu 80 % Strom gegenüber Halogen. Und: Eine hochwertige Küche, die 20–25 Jahre hält, ist nachhaltiger als eine günstige, die nach 8 Jahren ausgetauscht werden muss.
Deine Traumküche wartet – mach den ersten Schritt
Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Küchenplanung Ideen im Kopf hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du sofort, was in deinem Raum möglich ist. Unverbindlich, ohne Risiko, und mit echten Planungs-Tipps.