Die 8 schönsten Altbau Küche Ideen für dein Zuhause

Die 8 schönsten Altbau Küche Ideen für dein Zuhause Die 8 schönsten Altbau Küche Ideen für dein Zuhause

Du wohnst in einem wunderschönen Altbau und möchtest deine Küche neu gestalten? Dann kennst du die Situation: Hohe Decken, charmante Stuckelemente, Dielenböden mit Geschichte – und gleichzeitig schiefe Wände, veraltete Leitungen und Maße, die in kein Standardraster passen. In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, wie du deine Altbau Küche so planst, dass historischer Charme und moderne Funktionalität zusammenfinden. Am Ende weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen.

Gut zu wissen: Bei der Planung einer Altbau Küche kommst du mit Standardlösungen selten weit. Unebene Wände, nicht-normierte Raummaße und historische Bausubstanz erfordern individuelle Konzepte. Genau deshalb lohnt sich ein professionelles 3D-Modell: Du siehst vorab, wie deine neue Küche im Altbau tatsächlich wirkt – und vermeidest teure Planungsfehler.

Die besondere Herausforderung: Altbauküchen modernisieren

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Wer eine Altbau Küche modernisieren will, steht vor Aufgaben, die bei Neubauten schlicht nicht existieren. Die Wände sind selten gerade, die Böden haben oft ein leichtes Gefälle, und die Elektrik stammt nicht selten noch aus den 1960er-Jahren. Dazu kommt: Viele Altbauten stehen unter Denkmalschutz oder haben bautechnische Besonderheiten wie tragende Wände an unerwarteten Stellen, die den Grundriss einschränken.

Bevor du loslegst, solltest du deshalb eine gründliche Bestandsaufnahme machen. Lass die Elektrik von einem Fachbetrieb prüfen – moderne Küchengeräte wie Induktionsherde oder leistungsstarke Backöfen brauchen eigene Stromkreise mit ausreichender Absicherung. Auch die Wasserinstallation solltest du begutachten lassen, denn alte Blei- oder Kupferrohre müssen häufig ersetzt werden. Ähnlich wie bei einer umfassenden Küchenrenovierung lohnt es sich, diese Arbeiten frühzeitig einzuplanen, bevor die neuen Möbel bestellt werden.

Lass vor der Küchenplanung ein professionelles Aufmaß erstellen. Im Altbau können die Abweichungen zwischen zwei Wänden mehrere Zentimeter betragen – das reicht aus, um eine Standardküche nicht passend einbauen zu können. Ein digitales Aufmaß (z. B. per Lasermessgerät) deckt solche Differenzen zuverlässig auf.
Checkliste: Vor dem Küchenumbau im Altbau klären

  • Elektrik prüfen lassen – reicht die Kapazität für moderne Geräte?
  • Wasseranschlüsse und Abflüsse auf Zustand und Position prüfen
  • Wände und Böden auf Unebenheiten vermessen (Laser-Aufmaß empfohlen)
  • Denkmalschutz-Auflagen beim zuständigen Amt abfragen
  • Tragende Wände identifizieren lassen (Statiker hinzuziehen)
  • Budget für unvorhergesehene Kosten einplanen (mindestens 10–15 % Puffer)

Charme bewahren: Stilelemente in der Altbau Küche geschickt integrieren

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Das Besondere an einer Altbau Küche sind die Details, die man in Neubauten vergeblich sucht: Stuckleisten an der Decke, Kassettentüren mit Originalrahmen, Sprossenfenster und massive Dielenböden, die über Jahrzehnte ihre Patina entwickelt haben. Diese Elemente erzählen eine Geschichte – und genau darin liegt der Reiz.

Der häufigste Fehler bei der Modernisierung: Alles rausreißen und neu machen. Dabei geht genau der Charakter verloren, der den Altbau so besonders macht. Stattdessen solltest du bewusst entscheiden, welche Originalelemente du erhältst und restaurierst. Dielenböden lassen sich abschleifen und mit einem wasserabweisenden Öl oder Lack versiegeln – so werden sie küchentauglich, ohne ihren Charme zu verlieren. Stuckleisten an der Decke kannst du mit frischem Anstrich aufwerten, statt sie hinter abgehängten Decken zu verstecken.

Für die Küchenmöbel selbst empfiehlt sich eine Formsprache, die zum Altbau passt: Kassettenfronten oder Rahmentüren in Shaker-Optik greifen die klassische Architektur auf, ohne altbacken zu wirken. Wer sich für einen modernen Landhausstil in Weiß entscheidet, trifft damit eine Wahl, die in nahezu jedem Altbau funktioniert. Ergänze die Küche mit passender Dekoration und stilvollen Gardinen, um das Gesamtbild abzurunden.

„In unserer Altbau Küche haben wir die originalen Kassettentüren behalten und einfach die Griffe durch Messing-Knöpfe ersetzt. Zusammen mit der neuen Naturstein-Arbeitsplatte sieht es aus, als wäre die Küche schon immer dagewesen – nur eben modern ausgestattet.“
— Kerstin M., Altbau-Renoviererin aus Leipzig
Drei Stilrichtungen, die im Altbau besonders gut funktionieren:

Landhausstil mit Kassettenfronten: Offene Regale, natürliche Materialien und warme Farbtöne – perfekt für Gründerzeit-Altbauten mit Stuck und hohen Decken.

Shaker-Küche: Schlichte Rahmenfronten, die einen eleganten Kontrast zu verzierten Stuckdecken bilden. Ideal für alle, die es modern, aber nicht steril mögen.

Industrial Style: Offene Installationen und Metallelemente betonen den rohen Charme der Bausubstanz. Passt besonders gut zu Loft-Altbauten und Vintage-Küchen im Industrial-Look.

Raumplanung für Altbauküchen: Mit diesen Tricks nutzt du jeden Zentimeter

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Altbauwohnungen haben großzügige Raumhöhen – oft 3 Meter oder mehr. Das ist ein enormer Vorteil, den du bei der Küchenplanung unbedingt ausnutzen solltest. Hochschränke, die bis knapp unter die Decke reichen, bieten Stauraum für alles, was du nicht täglich brauchst: Festtagsgeschirr, Vorräte, Küchenmaschinen. Damit kommst du bequem an die oberen Fächer, plane eine Bibliotheksleiter oder einen stabilen Tritthocker ein – das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch praktisch.

Die oft ungewöhnlichen Grundrisse im Altbau – verwinkelte Ecken, Nischen neben dem Schornstein, tiefe Fensterbänke – lassen sich mit maßgefertigten Lösungen in echte Stauraumwunder verwandeln. Ein Apothekerschrank in einer schmalen Nische, ein freistehendes Küchenbuffet vor einer leeren Wand oder eine clevere Organisation deiner Küchenschränke machen den Unterschied zwischen einer Küche, die frustriert, und einer, die funktioniert.

Gerade bei kleinen, schmalen Küchengrundrissen im Altbau kommt es auf jeden Zentimeter an. Überleg dir, ob eine L-Form oder U-Form besser zu deinem Grundriss passt. Hast du eine Küche mit Fenster, kannst du die Fläche darunter als Arbeitsfläche oder Spülplatz nutzen – so gewinnst du Platz und genießt Tageslicht beim Kochen.

Dein nächster Schritt: Du fragst dich, wie du das Beste aus deinem Altbau-Grundriss herausholst? Fordere jetzt dein kostenloses 3D-Modell an – unsere Planungsexperten berücksichtigen schiefe Wände, Nischen und ungewöhnliche Maße und zeigen dir, was in deinem Raum möglich ist.
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Farbkonzepte für die Küche im Altbau: Von klassisch bis mutig

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Die Farbwahl kann deine Altbau Küche komplett verwandeln – und sie sollte bewusst auf die architektonischen Gegebenheiten abgestimmt sein. Hohe Decken vertragen kräftigere Töne an den Wänden, ohne erdrückend zu wirken. Niedrigere Altbauräume profitieren dagegen von hellen, zurückhaltenden Farben, die den Raum optisch weiten.

Klassische Farbtöne wie Cremeweiß, warmes Greige oder sanftes Creme unterstreichen den historischen Charakter, ohne zu langweilen. Wenn du mehr Mut zeigen willst, greif zu gedeckten Tönen wie Salbeigrün, Petrolblau oder Terrakotta – diese Farben haben eine natürliche Tiefe, die wunderbar mit alten Wänden und Stuckelementen harmoniert. Eine moderne Küche in Salbeigrün passt hervorragend zur Altbauatmosphäre. Auch eine zweifarbige Gestaltung – etwa dunkle Unterschränke und helle Oberschränke – erzeugt Spannung und lässt den Raum lebendiger wirken.

Farbton Wirkung im Altbau Passt besonders zu …
Cremeweiß / Creme Zeitlos, hell, vergrößernd Kleine Altbauküchen, niedrige Decken
Salbeigrün Beruhigend, natürlich, edel Stuckdecken, Holzböden, helle Räume
Petrolblau Elegant, tiefgründig, charakterstark Großzügige Altbauküchen mit hohen Decken
Terrakotta / Warme Erde Gemütlich, einladend, mediterran Gründerzeit-Bauten, dunkles Holz
Taubenblau / Grau Modern, zurückhaltend, vielseitig Kombination mit Messing- oder Kupfer-Akzenten

Wenn du überlegst, deine Küche zu streichen, findest du in unserem Ratgeber zu Ideen fürs Küche-Streichen weitere Inspiration. Auch für die Gestaltung deiner Küchenwände gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die über einen einfachen Anstrich hinausgehen.

Möbel und Materialien, die perfekt in deine Altbau Küche passen

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Die Materialwahl entscheidet maßgeblich darüber, ob sich deine neue Küche authentisch in den Altbau einfügt oder wie ein Fremdkörper wirkt. Grundsätzlich gilt: Natürliche Materialien harmonieren am besten mit historischer Bausubstanz. Massivholz aus Eiche, Buche oder Kirschbaum bringt Wärme in den Raum und altert auf eine Art, die zum Charakter eines Altbaus passt. Eine weiße Küche mit einer Arbeitsplatte aus Massivholz ist eine Kombination, die sich im Altbau seit Jahren bewährt.

Bei den Arbeitsplatten hast du die Wahl zwischen Naturstein (robust, zeitlos, aber pflegeintensiver), Marmor (edel, aber empfindlich gegen Säure), Keramik (sehr widerstandsfähig, vielseitig im Design) und eben Massivholz. Für die Griffe und Armaturen setzen viele Altbau-Besitzer auf Messing oder Kupfer – diese Metalle entwickeln mit der Zeit eine natürliche Patina, die zum historischen Gesamtbild passt. Gusseiserne Griffe oder schmiedeeiserne Details sind eine weitere Option, die besonders in rustikalen Landhausküchen ihren Platz finden.

Offene Regale und Vitrinenschränke sind nicht nur praktisch, sondern auch ein gestalterisches Mittel: Sie lockern geschlossene Küchenfronten auf und bieten Platz, um schöne Stücke wie altes Porzellan oder dekorativ arrangierte Küchenregale in Szene zu setzen. Wer sich unsicher ist, welche Materialien und Möbel im eigenen Altbau am besten wirken, sollte sich unbedingt vor dem Kauf beraten lassen.

Wenn du Massivholz als Arbeitsplatte wählst, achte auf eine regelmäßige Behandlung mit Hartöl (alle 6–12 Monate). So bleibt das Holz wasserabweisend und sieht jahrelang gut aus. Vermeide stehende Nässe – besonders rund um die Spüle.

Beleuchtungsideen: So bringst du Licht in dunkle Altbauküchen

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Viele Altbauwohnungen haben zwar große Fenster, aber die Küche liegt nicht selten in einem Hinterzimmer mit wenig Tageslicht. Eine durchdachte Beleuchtung wird dann zum entscheidenden Wohlfühlfaktor. Dabei solltest du drei Ebenen kombinieren: eine Grundbeleuchtung für den gesamten Raum, eine Arbeitsbeleuchtung über den Arbeitsflächen und eine Stimmungsbeleuchtung für gemütliche Momente.

Pendelleuchten über einer Kochinsel oder dem Esstisch sind im Altbau ein echtes Highlight – sie nutzen die Raumhöhe und ziehen den Blick nach oben zu den Stuckdecken. Unter den Hängeschränken sorgen LED-Streifen für eine blendfreie Ausleuchtung der Arbeitsflächen. Und für die gemütliche Kaffee-Ecke in der Küche reicht oft schon eine kleine Tischleuchte oder eine dimmbare Wandleuchte, die zum Verweilen einlädt. Weitere Anregungen findest du in unserem Ratgeber zu Beleuchtungsideen für die Küche.

Beleuchtungs-Faustregeln für die Altbau Küche:

Grundbeleuchtung: Mindestens 300 Lumen pro Quadratmeter, gleichmäßig verteilt über Einbaustrahler oder eine zentrale Deckenleuchte.

Arbeitsbeleuchtung: 500–700 Lumen pro Quadratmeter direkt über Arbeitsplatte und Herd. LED-Strips unter Oberschränken sind die effizienteste Lösung.

Akzentbeleuchtung: Dimmbare Leuchten in warmem Licht (2.700–3.000 Kelvin) für Essplatz und offene Regale.

Technik trifft Tradition: Moderne Geräte in der historischen Altbau Küche

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Hier liegt das eigentliche Spannungsfeld bei jeder Altbau Küche: Wie lässt sich ein Induktionsherd mit Touchdisplay neben einer Wand mit 120 Jahre altem Stuck integrieren, ohne dass es aussieht wie ein Stilbruch? Die Antwort: durch bewusste Kontraste und gezielte Einbau-Lösungen.

Moderne Küchengeräte müssen nicht versteckt werden – sie dürfen sichtbar sein, wenn sie in einem stimmigen Gesamtkonzept eingebettet sind. Ein Einbaubackofen auf Augenhöhe in einer Hochschrankzeile mit Kassettenfronten wirkt völlig natürlich. Ein flächenbündiges Induktionskochfeld fügt sich nahtlos in eine Naturstein-Arbeitsplatte ein. Und wer bei der Dunstabzugshaube auf ein Deckenmodell setzt, hält die Sichtachsen frei und lenkt den Blick auf die Stuckdecke statt auf ein klobiges Gerät.

Besonders elegant sind sogenannte Retro-Geräte renommierter Hersteller wie SMEG oder KitchenAid: Sie bieten aktuelle Technik im Vintage-Gehäuse und fügen sich wie selbstverständlich in eine Altbauküche ein. Wenn du Wert auf moderne Küchenideen legst, die trotzdem Charakter haben, ist dieser Spagat zwischen Alt und Neu genau der richtige Ansatz.

Praxisbeispiel: Technik-Integration im Gründerzeit-Altbau

Szenario: 20 m² große Küche, 3,20 m Deckenhöhe, originaler Stuck, Dielenböden, zwei hohe Flügelfenster. Die Besitzerin wollte einen leistungsstarken Induktionsherd und einen großen Geschirrspüler, ohne den historischen Charme zu opfern.

Lösung: Die Geräte wurden vollständig hinter Küchenfronten im Kassetten-Design integriert. Der Induktionsherd erhielt eine rahmenlose Einbaulösung in der Arbeitsplatte aus geölter Eiche. Die Dunstabzugshaube wurde als Deckenhaube installiert, sodass die Stuckleisten unberührt blieben. Das Ergebnis: modernste Technik, die man erst beim Kochen bemerkt.

So funktioniert’s: In 3 Schritten zu deiner Altbau Küche

Du hast jetzt viele Ideen gesammelt – aber wie setzt du sie konkret um? Unser kostenloser 3D-Planungsservice nimmt dir die komplizierte Detailarbeit ab und zeigt dir, wie deine neue Altbau Küche tatsächlich aussehen wird.

Anfrage stellen – kostenlos und unverbindlich

Über unser Online-Formular teilst du uns die wichtigsten Eckdaten mit: Raummaße, Grundriss-Besonderheiten, gewünschter Stil und Budget-Vorstellung. Fotos von deinem Altbau helfen unseren Planern, die Gegebenheiten vor Ort besser einzuschätzen. Das Ganze dauert etwa 5 Minuten und kostet dich nichts.

Professionelle 3D-Planung durch Küchenexperten

Unsere Planungsexperten – keine KI, sondern erfahrene Küchenplaner – erstellen ein individuelles 3D-Modell deiner neuen Küche. Dabei berücksichtigen sie die typischen Altbau-Herausforderungen: schiefe Wände, Nischen, Stuckelemente, vorhandene Anschlüsse und deine persönlichen Wünsche.

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3D-Modell erhalten und entscheiden

Du bekommst dein 3D-Modell per E-Mail – inklusive verschiedener Perspektiven und einer Materialübersicht. Danach entscheidest du in Ruhe, ob und wie du weitermachen möchtest. Es gibt keinerlei Verpflichtung.

Kosten und Budgetplanung bei der Renovierung deiner Altbau Küche

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Die Kosten für eine Altbau Küche liegen in der Regel über denen einer vergleichbaren Küche im Neubau – vor allem wegen der notwendigen Vorarbeiten. Eine ehrliche Kalkulation hilft dir, böse Überraschungen zu vermeiden und dein Budget realistisch zu planen.

Kostenposten Typische Spanne Hinweis
Küchenmöbel & Einbaugeräte 8.000–25.000 € Abhängig von Material, Marke und Umfang
Leitungssanierung (Elektro + Wasser) 3.000–8.000 € Im Altbau fast immer notwendig
Boden ausgleichen / aufarbeiten 1.000–3.500 € Dielenböden schleifen oder Estrich gießen
Wandbegradigung / Putzarbeiten 1.500–3.500 € Bei stark unebenen Wänden
Maßanfertigungen (Nischen, Schrägen) 2.000–6.000 € Aufpreis gegenüber Standardmaßen
Montage & Handwerkerkosten 2.000–5.000 € Mehraufwand durch Altbau-Besonderheiten
Gesamtspanne 15.000–50.000 € Je nach Umfang und Ausstattungsniveau
Plane immer 10–15 % deines Gesamtbudgets als Puffer ein. Bei Altbauten treten häufig erst während der Arbeiten versteckte Mängel zutage – etwa marode Leitungen hinter der Wand oder Schimmel unter alten Fliesen. Mit einem Puffer bleibst du handlungsfähig, ohne das Projekt unterbrechen zu müssen.

Wer clever spart, investiert an den Stellen, die den größten optischen Effekt haben: hochwertige Arbeitsplatte, schöne Armaturen, ansprechende Fronten. An weniger sichtbaren Stellen – etwa bei den Innenausstattungen der Schränke oder den Sockelleisten – kannst du auf günstigere Alternativen setzen, ohne dass es auffällt. Wer Teile seiner Küche selbst gestalten möchte, kann bei einfacheren Arbeiten wie dem Streichen oder dem Anbringen von Wanddekoration zusätzlich sparen.

Bodenbeläge für die Altbau Küche: Was wirklich funktioniert

Der Boden in deiner Altbau Küche verdient besondere Aufmerksamkeit – er muss nicht nur gut aussehen, sondern auch den Anforderungen im Küchenalltag standhalten. Spritzwasser, herunterfallende Gegenstände und häufiges Wischen sind Belastungen, die nicht jedes Material gleich gut verträgt.

Wenn du originale Dielenböden hast, die noch in gutem Zustand sind, lohnt sich die Aufarbeitung fast immer. Abschleifen, ölen oder lackieren – und der Boden sieht wieder fantastisch aus. Achte allerdings darauf, eine wirklich wasserbeständige Versiegelung zu wählen, und wische Pfützen sofort auf. Für den Bereich direkt vor der Spüle und dem Herd kann ein kleiner Teppichläufer aus Naturfaser eine optisch schöne und praktische Lösung sein.

Alternativ passen Fliesen hervorragend in Altbauküchen – besonders Zementfliesen mit historischen Mustern oder klassische Metrofliesen setzen einen stilechten Akzent. Wenn du überlegst, im Übergangsbereich zwischen Küche und Wohnbereich verschiedene Bodenbeläge zu kombinieren, findest du hilfreiche Tipps im Ratgeber zum Übergang zwischen Fliesen und Parkett. Auch ein passender Fliesenspiegel rundet das Gesamtbild ab und schützt die empfindlichen Altbauwände im Spritzbereich.

Altbau Küche mit Essplatz: Gemeinsam kochen und leben

In vielen Altbauwohnungen ist die Küche der soziale Mittelpunkt – der Ort, an dem nicht nur gekocht, sondern auch geredet, gelacht und gelebt wird. Wenn dein Grundriss es hergibt, solltest du unbedingt einen Essplatz integrieren. Ein massiver Holztisch vor dem Altbaufenster, eine gemütliche Sitzbank in einer Nische oder eine platzsparende Lösung mit kleinem Tisch – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wer mehr Platz hat, kann auch über eine Kücheninsel mit integrierter Theke nachdenken, die gleichzeitig als Arbeits- und Essplatz dient. In offenen Altbauwohnungen, wo Küche und Wohnbereich fließend ineinander übergehen, bieten sich durchdachte Wohnküchen-Konzepte an, die den Raum sinnvoll gliedern, ohne ihn zu zerteilen. Auch eine gemütlich gestaltete Küche mit Textilien, warmem Licht und persönlichen Accessoires trägt entscheidend dazu bei, dass die Altbau Küche zum echten Lieblingsraum wird.

Häufige Fragen zur Altbau Küche

Welche Herausforderungen bringt eine Küchenplanung im Altbau mit sich?

Altbauwohnungen stellen dich bei der Küchengestaltung vor spezifische Herausforderungen: unebene Wände, schiefe Böden und nicht-standardisierte Raummaße erfordern individuelle Lösungen. Historische Elemente wie Stuck, Flügeltüren oder Dielenböden sollten in die Planung einbezogen werden, statt sie zu entfernen. Die Elektrik und Wasserinstallation ist häufig veraltet und muss vor dem Kücheneinbau komplett erneuert werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommen zusätzliche Auflagen hinzu, die deine Gestaltungsfreiheit einschränken können. Ein professionelles Aufmaß und eine sorgfältige Vorplanung sind deshalb im Altbau unerlässlich – und genau dabei hilft dir unser kostenloser 3D-Planungsservice.

Wie kann ich den Charme einer Altbauwohnung in der Küche bewahren?

Erhalte und restauriere Originalelemente wie Dielenböden, Kassettentüren und Stuckleisten. Wähle moderne Einbauten mit klassischen Materialien wie Marmor, Messing oder Massivholz. Kassetten- oder Rahmenfronten im Shaker-Stil passen hervorragend zum Altbaucharakter. Freistehende Möbelstücke wie ein Küchenbuffet schaffen einen individuelleren Look als reine Einbauküchen. Vintage-Armaturen und Retro-Design-Geräte runden das Gesamtbild ab.

Welcher Küchenstil passt am besten zu einer Altbauwohnung?

Der Landhausstil mit Kassettenfronten und natürlichen Materialien harmoniert besonders gut mit Gründerzeit-Altbauten. Shaker-Küchen mit schlichten Rahmenfronten bilden einen eleganten Kontrast zu verzierten Stuckdecken. In großzügigen Räumen kann eine klassisch-elegante Küche mit Vitrinenschränken die herrschaftliche Atmosphäre unterstreichen. Für einen spannenden Stilmix eignet sich der Industrial Style, der die rohe Bausubstanz betont. Bei der Farbwahl empfehlen sich neben Weiß auch Creme, Grau oder Grüntöne, die typischerweise in historischen Gebäuden verwendet wurden.

Was kostet eine Küchenrenovierung im Altbau durchschnittlich?

Für eine mittelgroße Altbauküche (ca. 15 m²) solltest du mit Gesamtkosten zwischen 15.000 und 35.000 Euro rechnen – inklusive Möbel, Geräte und den typischen Altbau-Vorarbeiten. Die baulichen Vorarbeiten (Leitungssanierung, Bodenausgleich, Wandbegradigung, Elektrik) machen dabei oft 5.000 bis 12.000 Euro aus. Bei denkmalgeschützten Objekten oder umfangreichen Maßanfertigungen können die Gesamtkosten 40.000 bis 50.000 Euro erreichen. Einsparpotenzial bietet das Aufarbeiten vorhandener Elemente wie Dielenböden oder das Kombinieren hochwertiger Blickfang-Elemente mit günstigeren Lösungen in weniger sichtbaren Bereichen.

Wie plane ich die Elektroinstallation für meine Altbauküche richtig?

Lass zunächst das vorhandene Stromnetz von einem Elektrofachbetrieb prüfen. Moderne Küchengeräte (Herd, Backofen, Geschirrspüler) brauchen eigene Stromkreise mit ausreichender Absicherung. Plane mindestens 15 bis 20 Steckdosen ein – verteilt auf Arbeitsflächen und Stellflächen für Kleingeräte. Berücksichtige frühzeitig Anschlüsse für Unterbauleuchten und die Dunstabzugshaube. Wichtig: Die Elektroinstallation muss vor dem Einbau der Küchenmöbel abgeschlossen sein.

Welche Bodenbeläge eignen sich für eine Küche im Altbau?

Originale Dielenböden können aufgearbeitet und wasserbeständig versiegelt werden – optisch ideal, aber pflegeintensiver. Fliesen sind eine klassische Wahl, besonders Metrofliesen oder Zementfliesen mit historischen Mustern. Naturstein wie Granit oder Kalkstein ist langlebig und authentisch. Feinsteinzeug in Holz- oder Steinoptik bietet einen guten Kompromiss aus Altbau-Ästhetik und Pflegeleichtigkeit. Linoleum – ein bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendetes Material – ist eine oft unterschätzte Alternative, die stilecht und robust zugleich ist.

Deine Altbau Küche wartet

Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, was in deinem Altbau möglich ist. Erfahrene Küchenplaner berücksichtigen dabei deine individuellen Raumverhältnisse, schiefe Wände inklusive. Unverbindlich, ohne Risiko und mit echten Planungstipps.

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