Du planst einen offenen Wohn-Essbereich mit Küche und fragst dich, welcher Grundriss wirklich zu deinem Zuhause passt? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Küche, Ess- und Wohnbereich clever verbindest – mit konkreten Maßangaben, typischen Planungsfehlern und praxiserprobten Grundriss-Varianten. Am Ende weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen.
Warum der Grundriss über Erfolg und Frust entscheidet

Ein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss klingt in der Theorie traumhaft: mehr Licht, mehr Platz, mehr Miteinander. In der Praxis scheitern viele Planungen aber an ganz banalen Dingen – der Esstisch steht im Weg, die Küchengerüche ziehen ins Wohnzimmer, oder es gibt schlicht zu wenig Stauraum. Der Grundriss ist dabei das Fundament, auf dem alles aufbaut. Ein guter Grundriss sorgt dafür, dass du morgens entspannt deinen Kaffee machst, während dein Partner am Esstisch arbeitet – ohne dass ihr euch gegenseitig im Weg steht.
Was viele unterschätzen: Die Anordnung der drei Zonen – Kochen, Essen, Wohnen – beeinflusst nicht nur den Alltag, sondern auch den Wiederverkaufswert deiner Immobilie. Offene Grundrisse sind auf dem Wohnungsmarkt stark gefragt, aber nur, wenn sie durchdacht geplant sind. Ein schlecht geplanter offener Raum wirkt schnell chaotisch statt großzügig. Wer sich Inspiration für die Gestaltung holen möchte, findet bei modernen Küchenkonzepten zahlreiche Ansätze, die sich perfekt in offene Grundrisse integrieren lassen.
Diese 5 Grundriss-Varianten funktionieren wirklich

Nicht jeder offene Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss muss gleich aussehen. Je nach Raumschnitt, Fensterlage und Lebensstil gibt es unterschiedliche Anordnungen, die in der Praxis besonders gut funktionieren. Hier sind die fünf bewährtesten Varianten mit konkreten Maßempfehlungen:
Ideal für: Räume ab 25 m² mit einer Fensterfront an der langen Seite
Die Küchenzeile verläuft über Eck (typisch: 3,00 m × 2,40 m), der Esstisch steht frei im Raum als Übergang zum Wohnbereich. Dieses Layout schafft kurze Arbeitswege in der Küche und lässt gleichzeitig den Blick zum Fenster offen. Mehr Ideen für diese Küchenform findest du bei unseren Planungsbeispielen für L-Küchen.
Konkreter Tipp: Plane mindestens 80 cm Abstand zwischen Küchenzeile und Esstisch ein. So kannst du Schubladen vollständig öffnen, während jemand am Tisch sitzt.
Ideal für: Räume ab 30 m² mit zentralem Zugang
Die Kücheninsel (empfohlene Mindestgröße: 1,20 m × 0,80 m) trennt Kochzone und Wohnbereich optisch, ohne Wände zu benötigen. An der Rückseite der Insel lassen sich Barhocker aufstellen – so entsteht ein informeller Essplatz für den Alltag. Wer sich für dieses Konzept interessiert, findet bei unseren Insel-Küchen-Konzepten passende Vorbilder.
Konkreter Tipp: Plane auf jeder Seite der Insel mindestens 90 cm Durchgangsbreite ein. Bei weniger als 90 cm wird es beim Kochen mit mehreren Personen eng.
Ideal für: Räume ab 28 m² mit Küche in einer Raumecke
Die U-förmige Küche nutzt drei Wände und öffnet sich über einen Thekenbereich zum Wohn-Essbereich hin. Die Theke dient als Frühstücksbar, Servierstation und Raumtrenner zugleich. Eine Thekenbreite von mindestens 40 cm bietet genug Abstellfläche. Detaillierte Planungshinweise für diese Form findest du bei unseren U-Küchen-Ideen.
Konkreter Tipp: Die offene Seite der U-Form sollte mindestens 2,00 m breit sein, damit die Küche nicht wie ein Tunnel wirkt.
Ideal für: Schmale Räume ab 20 m² oder Schlauchküchen
Die gesamte Küchenzeile steht an einer Wand (typisch: 3,60–4,20 m lang). Der Esstisch schließt seitlich an oder steht gegenüber, der Wohnbereich folgt dahinter. Diese Variante braucht am wenigsten Platz und funktioniert überraschend gut, wenn die Proportionen stimmen.
Konkreter Tipp: Wähle einen Esstisch mit maximal 80 cm Tiefe – das reicht für bequemes Essen und spart wertvollen Durchgangsraum.
Ideal für: Alle, die Offenheit und Abgrenzung gleichzeitig wollen
Eine halbhohe Wand (ca. 1,00–1,20 m) oder ein offenes Regal zwischen Küche und Wohnbereich schafft optische Trennung, ohne den Raum zu schließen. Die Arbeitsfläche dahinter bleibt verborgen, Licht und Luft fließen weiter. Wer hier mehr Ideen sucht, wird bei Trennwand-Lösungen für offene Küchen fündig.
Konkreter Tipp: Nutze die Rückseite der Trennwand als Stellfläche für ein Sideboard oder dekorative Regale – so gewinnst du zusätzlichen Stauraum.
Grundriss planen in 5 Schritten – deine Planungsanleitung

Ein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss entsteht nicht zufällig – er wird systematisch entwickelt. Diese fünf Schritte bringen dich von der Idee zur fertigen Planung:
Miss deinen Raum exakt aus – Länge, Breite, Deckenhöhe, Fenster- und Türpositionen. Markiere alle Festpunkte, die du nicht verändern kannst: Wasseranschlüsse, Starkstromanschlüsse, tragende Wände, Heizkörper. Diese Punkte bestimmen, wo deine Küche realistisch stehen kann. Zeichne alles maßstabsgetreu auf Millimeterpapier oder nutze ein einfaches Online-Tool.
Teile deinen Grundriss in drei Bereiche auf. Faustregel für die Flächenverteilung: Kochzone 25–30 %, Esszone 25–30 %, Wohnzone 40–50 % der Gesamtfläche. Bei einem 30-m²-Raum bedeutet das zum Beispiel: ca. 8 m² Küche, 8 m² Essbereich, 14 m² Wohnbereich. Achte darauf, dass die Kochzone möglichst nah an den vorhandenen Wasser- und Stromanschlüssen liegt. Bei einem kleineren Raum um 25 m² werden die Zonen kompakter – hier helfen multifunktionale Möbel besonders.
Das Arbeitsdreieck zwischen Spüle, Herd und Kühlschrank ist das Herzstück jeder funktionierenden Küche. Die Summe aller drei Seiten sollte zwischen 3,60 m und 6,60 m liegen. Liegt sie darunter, steht ihr euch gegenseitig im Weg. Liegt sie darüber, legst du beim Kochen unnötige Wege zurück. Miss die Distanzen in deinem Grundriss nach und korrigiere die Positionen gegebenenfalls. Wer sein Kochfeld am Fenster positionieren möchte, muss die Anschlüsse entsprechend planen.
Zeichne die Hauptlaufwege in deinen Grundriss ein: von der Eingangstür zur Küche, vom Kühlschrank zum Esstisch, vom Sofa zur Terrasse. Überall dort, wo Personen regelmäßig laufen, brauchst du mindestens 90 cm Breite – besser 1,00 m. Hinter genutzten Esszimmerstühlen plane 1,20 m ein, damit man bequem aufstehen und durchgehen kann. Laufwege sollten niemals durch die Mitte des Wohnbereichs führen.
Bevor du bestellst oder Handwerker beauftragst: Lass deinen Grundriss professionell prüfen. Mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du deinen offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss dreidimensional – mit Möbeln, Geräten und realistischen Proportionen. So erkennst du Engstellen, Planungsfehler und Optimierungspotenzial, bevor es teuer wird.
Zonierung richtig umsetzen – so trennst du ohne Wände

Die größte Herausforderung bei einem offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss ist die Zonierung: Wie schaffst du Struktur, ohne den Raum mit Wänden zu verschließen? Die folgenden Methoden sind praxiserprobt und lassen sich auch kombinieren.
| Zonierungsmethode | Wirkung | Kosten (ca.) | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Bodenbelagwechsel (z. B. Fliesen in der Küche, Parkett im Wohnbereich) | Subtile optische Trennung, dauerhaft | ab 40 €/m² Aufpreis | Neubau, Kernsanierung |
| Teppich im Wohnbereich | Sofortige Zonenmarkierung, flexibel | ab 80–300 € | Mietwohnung, schnelle Lösung |
| Kücheninsel / Theke | Physische + funktionale Trennung | ab 800–3.000 € | Räume ab 28 m² |
| Halbhohes Regal / Sideboard | Trennung mit Stauraum | ab 150–600 € | Alle Raumgrößen |
| Unterschiedliche Beleuchtung | Atmosphärische Zonierung | ab 200–800 € | Alle Raumgrößen |
| Farbakzente an Wänden | Visuelle Zuordnung der Zonen | ab 30–100 € (Farbe) | Auch für Mietwohnungen geeignet |
Besonders beliebt ist die Kombination aus Bodenbelagwechsel und Beleuchtung: In der Kochzone liegen pflegeleichte Fliesen unter hellen Arbeitsleuchten, im Wohnbereich warmes Eichenparkett mit dimmbaren Stehlampen. Der Übergang zwischen Fliesen und Parkett lässt sich mit einer schmalen Übergangsschiene sauber lösen. Passende Beleuchtungsideen für die Küche unterstützen die Zonierung zusätzlich. Wer die Küchenwände kreativ gestaltet, kann den Übergang zwischen den Zonen noch deutlicher betonen.
Die häufigsten Planungsfehler – und wie du sie vermeidest

Wir sehen bei Grundriss-Anfragen immer wieder dieselben Fehler. Die gute Nachricht: Jeder einzelne lässt sich vermeiden, wenn du ihn vorher kennst.
Das Problem: Der Esstisch steht so nah an der Küchenzeile, dass man die Unterschränke nicht mehr öffnen kann, sobald jemand am Tisch sitzt.
Die Lösung: Mindestens 90 cm Abstand einplanen, besser 1,20 m. Wenn der Raum das nicht hergibt, ist ein kleinerer oder klappbarer Tisch die bessere Wahl als ein zu enger Grundriss.
Das Problem: In geschlossenen Küchen fallen Kochgerüche weniger auf. In einem offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss ziehen Bratgerüche direkt aufs Sofa und in Vorhänge.
Die Lösung: Investiere in eine leistungsstarke Abzugshaube – bei offenen Grundrissen ab 30 m² sollte die Abzugsleistung mindestens 600 m³/h betragen. Abluftanlagen sind effektiver als Umluftmodelle. Zusätzlich helfen waschbare Küchengardinen, die weniger Gerüche aufnehmen als schwere Stoffe.
Das Problem: Die Kücheninsel sieht im Katalog traumhaft aus – aber auf der Bodenfläche gibt es weder Strom- noch Wasseranschluss.
Die Lösung: Plane Anschlüsse im Rohbau oder vor der Sanierung. Für eine Kücheninsel mit Kochfeld brauchst du mindestens einen Starkstromanschluss (400V) und idealerweise einen Wasseranschluss. Diese nachträglich in den Boden zu verlegen, kostet leicht 1.500–3.000 €.
Das Problem: In einer geschlossenen Küche verschwinden Toaster, Brotdosen und Kochbücher hinter der Tür. In einer offenen Küche liegt alles auf dem Präsentierteller – und Unordnung stört sofort den gesamten Raum.
Die Lösung: Plane geschlossene Oberschränke oder Hochschränke ein, die genug Stauraum bieten. Pro Person rechne mit mindestens 1,50 m laufenden Oberschrank. Tipps zum cleveren Organisieren deiner Küchenschränke helfen zusätzlich, Ordnung zu halten.
Das Problem: Offene Räume mit glatten Böden und wenig Textilien erzeugen Hall. Die Spülmaschine wird zum Störfaktor beim Fernsehen, das Kochen übertönt jedes Gespräch.
Die Lösung: Textile Elemente wie Vorhänge, Teppiche und Polstermöbel dämpfen den Schall. Auch Akustikpaneele in der Küche reduzieren den Geräuschpegel spürbar und sehen dabei modern aus.
Möblierung im offenen Grundriss – was wohin gehört

Die Möbelwahl und -platzierung entscheidet darüber, ob dein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss harmonisch wirkt oder überladen aussieht. Hier gelten andere Regeln als in separaten Räumen, denn jedes Möbelstück beeinflusst das Gesamtbild.
Das Sofa ist dein wichtigstes Zonierungsmöbel. Stelle es mit der Rückenlehne zur Küche oder zum Essbereich hin – so entsteht eine natürliche Grenze, die den Wohnbereich klar definiert. Ein Sofa mit niedrigerer Rückenlehne (ca. 70–80 cm) bewahrt die Offenheit besser als ein Modell mit hoher Lehne. Wer den gesamten Raum gemütlich gestalten möchte, sollte bei der Sofawahl auf warme Materialien und weiche Formen setzen.
Der Esstisch bildet die Brücke zwischen Küche und Wohnbereich. Ein runder Tisch (Durchmesser ab 1,00 m für 4 Personen) funktioniert in offenen Grundrissen oft besser als ein eckiger, weil er die Laufwege weniger blockiert und weicher wirkt. Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein ausziehbarer Tisch, der im Alltag kompakt bleibt und bei Bedarf erweitert werden kann. Weitere Inspiration dazu findest du bei unseren Gestaltungsideen für Küchen mit Esstisch.
- Sofa mit Rücken zur Küche als natürlicher Raumteiler
- Esstisch mit mindestens 60 cm Platztiefe pro Person
- Keine Hochschränke oder hohen Regale mitten im Raum – sie zerstören die Offenheit
- Couchtisch maximal 45 cm hoch, damit der Blick frei bleibt
- Einheitliches Farbkonzept über alle drei Zonen hinweg
- Geschlossene Küchenschränke bevorzugen – offene Regale nur, wenn du konsequent Ordnung hältst
- Materialien wiederholen: gleiche Holzart für Esstisch und Küchenarbeitsplatte verbindet die Zonen
Lichtkonzept – drei Zonen, drei Stimmungen

In einem offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss brauchst du kein einheitliches Licht, sondern drei unterschiedliche Lichtstimmungen, die separat steuerbar sind. Das ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass der Raum im Alltag funktioniert.
| Zone | Lichtart | Empfehlung | Farbtemperatur |
|---|---|---|---|
| Kochzone | Funktionslicht | LED-Unterbauleuchten unter Oberschränken, Spots über der Arbeitsfläche | 4.000 K (neutralweiß) |
| Esszone | Stimmungslicht | Pendelleuchte über dem Esstisch (60–70 cm über Tischkante), dimmbar | 2.700–3.000 K (warmweiß) |
| Wohnzone | Ambientelicht | Stehlampe, indirekte Wandbeleuchtung, Lichterketten oder LED-Streifen | 2.200–2.700 K (extra warmweiß) |
Der wichtigste Tipp: Lege für jede Zone einen separaten Lichtschalter oder Dimmer an. So kannst du abends beim Filmschauen die Küchenbeleuchtung ausschalten, während über dem Esstisch eine sanfte Pendelleuchte die Reste des Abendessens beleuchtet. Ein gut durchdachtes Lichtkonzept macht deinen offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss erst richtig flexibel im Alltag. Wer das Küchenfenster modern gestaltet, maximiert tagsüber zusätzlich das natürliche Licht in der Kochzone.
Spezialfall: Offener Grundriss auf kleiner Fläche

Nicht jeder hat 40 m² zur Verfügung – und trotzdem kann ein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss auf kleiner Fläche grandios funktionieren. Gerade in Stadtwohnungen ist der kompakte offene Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss sogar die häufigste Variante. Bei Räumen zwischen 18 und 25 m² kommt es auf clevere Lösungen an.
In einer kleinen offenen Wohnküche ist Multifunktionalität der Schlüssel. Ein Klapptisch an der Wand spart Platz im Alltag und bietet bei Bedarf einen vollwertigen Essplatz für vier Personen. Kompakte Thekenelemente können gleichzeitig als Arbeitsfläche, Essplatz und Raumteiler dienen. Auch eine Durchreiche kann in kleinen Wohnungen ein charmantes Gestaltungselement sein, das Offenheit schafft, ohne komplett auf Trennung zu verzichten.
Auch ausgefallene Lösungen für kleine Küchen können in offenen Grundrissen funktionieren: Ausziehbare Arbeitsplatten, schmale Hochschränke bis zur Decke oder integrierte Essplätze, die im Unterschrank verschwinden. Die Idee dahinter ist immer dieselbe: Was du gerade nicht brauchst, wird verstaut – so bleibt der offene Grundriss luftig und aufgeräumt.
Farbe und Material – das verbindende Element im offenen Raum
In einem offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss brauchst du ein durchgängiges Farb- und Materialkonzept, damit der Raum als Einheit wirkt und nicht wie drei zusammengewürfelte Bereiche. Gerade weil ein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss keine Wände als Trennung hat, übernimmt die Farbgebung diese Aufgabe. Die Faustregel lautet: Maximal drei Grundfarben, davon eine dominante Basis (meist Weiß, Grau oder Beige), eine Akzentfarbe und eine warme Holzton-Komponente.
Bewährte Farbkombinationen für offene Grundrisse sind beispielsweise eine beige-matte Küche mit Holzelementen, die Wärme und Ruhe ausstrahlt, oder eine hellgraue Küche mit Holzakzenten für ein modernes Erscheinungsbild. Wer es mutiger mag, kann mit einer salbeigrünen Küche einen frischen Farbakzent setzen, der sich über passende Textilien im Wohn- und Essbereich wiederholen lässt. Auch eine zweifarbige Küche kann im offenen Grundriss spannende Akzente setzen.
Bei der Wandgestaltung gilt: Eine Akzentwand im Küchenbereich – etwa mit einem kreativen Fliesenspiegel oder einer auffälligen Küchenrückwand – erzeugt visuelles Interesse und betont gleichzeitig die Zonierung. Passende Farbideen für die Küche findest du in unserem separaten Ratgeber. Und wer gezielt nach Anregungen für die farbliche Neugestaltung durch Streichen sucht, wird dort ebenfalls fündig.
Deko und Details – den offenen Raum persönlich machen
Ein offener Grundriss lebt von den Details. Aber Vorsicht: Weil alles sichtbar ist, wirkt zu viel Deko schnell unruhig. Setze lieber auf wenige, bewusst gewählte Akzente. Dekorative Elemente in der Küche sollten funktional und dekorativ zugleich sein – zum Beispiel schöne Aufbewahrungsgläser, eine stilvolle Kaffeemaschine oder dekorativ gestaltete offene Regale.
Im Essbereich reicht oft eine markante Pendelleuchte und ein kleines Arrangement auf dem Tisch. Im Wohnbereich sorgen Kissen, Decken und ein gut gewähltes Wandbild für Persönlichkeit. Die dekorierte Fensterbank kann dabei die Zonen optisch verbinden, wenn sich bestimmte Farben oder Materialien wiederholen. Auch Wanddeko in der Küche – etwa gerahmte Prints oder Kräuterregale – fügt sich in offene Grundrisse natürlich ein.
Offene Wohnküche im Bestandsbau – was geht und was nicht
Nicht jeder plant einen Neubau. Viele möchten ihren bestehenden Grundriss öffnen – und das ist grundsätzlich möglich, aber nicht immer einfach. Bevor du eine Wand herausnimmst, kläre zwingend, ob es sich um eine tragende Wand handelt. Das kann nur ein Statiker sicher beurteilen, nicht der Nachbar und nicht das Internet. Eine Küche im Altbau bringt zusätzliche Herausforderungen mit: hohe Decken, unregelmäßige Wände und oft begrenzte Anschlussmöglichkeiten.
Wenn eine Wand nicht entfernt werden kann, gibt es dennoch Wege zum offenen Grundriss: Eine großzügige Wandöffnung (ab 1,80 m Breite) mit Sturz schafft bereits das Gefühl von Offenheit, ohne die tragende Funktion aufzugeben. Auch eine breite Theke in der Wandöffnung verbindet die Räume praktisch und optisch. Wer eine komplett offene Küche mit Wohnzimmer realisieren möchte, findet in unserem Ratgeber weitere Gestaltungsansätze.
Gerade im Bestandsbau zeigt sich der wahre Wert eines 3D-Modells: Du kannst verschiedene Varianten durchspielen – mit Wand, ohne Wand, mit Teilöffnung – und sehen, welche Lösung deinen offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss in den vorhandenen vier Wänden am besten umsetzt. Eine Vorher-Nachher-Planung macht den Unterschied besonders deutlich.
Häufige Fragen zum offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss
Beim Planen eines offenen Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss tauchen immer wieder dieselben Fragen auf. Hier die wichtigsten Antworten aus unserer Planungserfahrung:
Als absolute Untergrenze gelten 18–20 m², wenn du bereit bist, bei Esstisch und Wohnbereich Kompromisse einzugehen. Komfortabel wird es ab 25 m², wirklich großzügig ab 35 m². Entscheidend ist aber nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern der Raumschnitt: Ein quadratischer 25-m²-Raum bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten als ein schmaler 30-m²-Schlauch. Für Familien empfehlen sich 35–45 m², damit alle drei Zonen ausreichend Platz haben.
Drei Maßnahmen, die wirklich helfen: Erstens eine leistungsstarke Abluft-Dunstabzugshaube (nicht Umluft!) mit mindestens 600 m³/h Leistung. Zweitens ein Induktionskochfeld, das deutlich weniger Wärme und damit weniger Geruchsverteilung erzeugt als Gas oder Ceran. Drittens ein Fenster in Kochfeldnähe für Querlüftung. Ergänzend hilft ein Kochfeldabzug (Downdraft), der die Gerüche direkt an der Entstehungsstelle absaugt.
Ja, mit Einschränkungen. Wände darfst du ohne Zustimmung des Vermieters natürlich nicht entfernen. Aber du kannst die bestehende Raumstruktur durch clevere Möblierung, Teppiche, Beleuchtung und mobile Raumteiler so nutzen, dass ein offenes Wohngefühl entsteht. Wenn dein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss bereits vorhanden ist, liegt der Fokus auf der optimalen Zonierung mit flexiblen Mitteln.
Das hängt stark davon ab, ob du im Neubau planst oder eine Bestandswohnung öffnest. Im Neubau verursacht ein offener Grundriss kaum Mehrkosten – im Gegenteil, weniger Wände bedeuten weniger Materialkosten. Im Bestandsbau musst du für den Wanddurchbruch inklusive Statik, Sturz und Verputz mit 2.000–8.000 € rechnen, je nach Wandstärke und Breite. Die Kücheneinrichtung selbst beginnt bei etwa 5.000 € für eine solide Einbauküche und geht bei hochwertigen Lösungen mit Insel und Markengeräten bis 25.000 € und mehr.
Familien profitieren besonders von Varianten, bei denen die Kochzone gut einsehbar ist, aber gleichzeitig physisch etwas abgetrennt – etwa durch eine Kücheninsel oder Theke. So behältst du beim Kochen die Kinder im Blick, während heiße Herdplatten nicht direkt zugänglich sind. Ein runder Esstisch ohne scharfe Kanten und ein großzügiger, freier Bereich vor dem Wohnbereich zum Spielen runden das familienfreundliche Konzept ab.
Stell dir vor, du kaufst eine Küche für 10.000 € – und merkst nach der Montage, dass der Kühlschrank die Esstisch-Ecke blockiert. Mit einem 3D-Modell siehst du genau das vorher. Du erkennst Engstellen, prüfst Laufwege und vergleichst verschiedene Anordnungen auf einen Blick. Das 3D-Modell ist kostenlos, unverbindlich und spart dir im besten Fall Tausende Euro an Fehlkäufen. Es gibt keinen Haken.
Dein offener Wohn-Essbereich mit Küche Grundriss – zum Greifen nah
Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, wie dein Grundriss in der Realität wirkt. Keine Überraschungen bei der Montage, keine teuren Fehlentscheidungen. Unverbindlich, kostenlos und individuell auf deinen Raum zugeschnitten.