Du träumst von einer Outdoor Küche mit Dach, die dich weder bei Sommerregen noch bei der ersten Herbstbrise im Stich lässt? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Dachkonstruktion zu deinem Garten passt, welche Materialien wirklich halten, was das Ganze realistisch kostet und wie du typische Planungsfehler vermeidest. Am Ende weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche im Freien erstellen lassen.
✔ Praxiserprobte Tipps zu Dachtypen, Materialien und Größen
✔ Konkrete Kostenspannen und realistische Budgetplanung
✔ Schritt-für-Schritt-Anleitung von der Idee bis zur fertigen Küche
✔ Vergleichstabellen, Checklisten und Expertenzitate
✔ Kostenlose 3D-Visualisierung für deine individuelle Planung
Outdoor Küche mit Dach: Der perfekte Wetterschutz für Grillmeister

Eine Outdoor Küche mit Dach verbindet das Beste aus zwei Welten: die Freiheit des Kochens unter freiem Himmel und den Schutz, den du bei wechselhaftem Wetter brauchst. Stell dir vor, du stehst am Grill, der Regen prasselt aufs Dach – und du grillst seelenruhig weiter, während deine Gäste trocken an der Bar sitzen. Genau dieses Gefühl macht eine überdachte Außenküche so wertvoll.
Im Gegensatz zu einer einfachen Freiluftküche ohne Dach profitierst du gleich mehrfach: Deine hochwertigen Geräte halten deutlich länger, weil sie vor UV-Strahlung, Regen und Frost geschützt sind. Die Kochsaison verlängert sich von vier auf bis zu zehn Monate. Und der Wiederverkaufswert deiner Immobilie steigt – laut Maklern um durchschnittlich 5–8 %, wenn eine fest installierte Außenküche vorhanden ist.
Bei der Planung solltest du, ähnlich wie bei einer Innenküche mit Fenster über der Arbeitsfläche, auf ausreichend Licht und eine gute Belüftung achten – gerade wenn du mit Holzkohle oder Gas grillst, muss der Rauch problemlos abziehen können.
Die 6 größten Vorteile einer überdachten Outdoor Küche

Viele unterschätzen, wie sehr ein Dach die Nutzung einer Gartenküche verändert. Es geht nicht nur um Regenschutz – eine gut geplante Outdoor Küche mit Dach bringt handfeste Vorteile, die sich im Alltag sofort bemerkbar machen.
Kein hektisches Einräumen mehr bei Regenschauern. Du kochst, grillst und genießt – egal was der Himmel macht.
Edelstahlgrill, Kühlschrank & Spüle halten 3–5 Jahre länger, wenn sie nicht dauerhaft der Witterung ausgesetzt sind.
Statt nur Juni bis August nutzt du deine Küche von März bis November – mit Heizstrahler sogar ganzjährig.
Am Dach lassen sich Beleuchtung, Ventilatoren und Heizstrahler montieren. So wird deine Küche auch abends zum Highlight.
Eine fest installierte Außenküche mit Dach erhöht den Immobilienwert um durchschnittlich 5–8 % und schafft einen zusätzlichen Wohnbereich.
Die überdachte Küche wird schnell zum Lieblingsort – zum Frühstück im Freien, zum Grillabend oder für Geburtstagsfeiern.
Vom Pavillon bis zur Pergola: Welches Dach passt zu dir?

Die Wahl der richtigen Dachkonstruktion hängt von drei Faktoren ab: deinem Budget, dem verfügbaren Platz und der gewünschten Optik. Jede Variante hat klare Stärken und Schwächen – und nicht jedes Dach passt zu jeder Gartenküche. Hier ein ehrlicher Vergleich:
| Dachtyp | Kosten (ca.) | Wetterschutz | Lichteinfall | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Terrassenüberdachung (Alu/Glas) | 3.500–12.000 € | ★★★★★ | ★★★★★ | Direkt am Haus, ganzjährige Nutzung |
| Holz-Pavillon | 2.000–8.000 € | ★★★★☆ | ★★★☆☆ | Freistehende Küchen, rustikaler Stil |
| Pergola mit Lamellendach | 4.000–15.000 € | ★★★★☆ | ★★★★☆ (regulierbar) | Moderne Gärten, flexible Beschattung |
| Markise (elektrisch) | 1.500–4.000 € | ★★★☆☆ | ★★★★★ (eingefahren) | Kleine Budgets, Sonnen-/Leichtregenschutz |
| Polycarbonat-Dach | 1.800–5.000 € | ★★★★★ | ★★★★☆ | Budget-bewusste Planer, viel Licht gewünscht |
| Sonnensegel (fest) | 800–3.000 € | ★★☆☆☆ | ★★★★☆ | Saisonale Nutzung, minimalistisches Design |
Wenn deine Outdoor Küche mit Dach direkt an der Hauswand liegt, ist eine Terrassenüberdachung aus Aluminium mit Glaseindeckung die beste Wahl. Sie schließt nahtlos an die Architektur an, bietet maximalen Wetterschutz und du kannst Strom- und Wasserleitungen direkt vom Haus übernehmen. Kosten inklusive Montage: ab ca. 5.000 € für eine 3 × 4 m Fläche.
Bei einer freistehenden Lösung bieten sich Pavillons oder Pergolen mit Lamellendach an. Achte hier auf ein solides Fundament (min. 30 cm tiefe Punktfundamente) und plane Strom- und Wasseranschlüsse per Erdkabel ein. Der Aufwand ist größer, aber das Ergebnis – eine eigenständige Kochinsel mitten im Grünen – lohnt sich. Ein solches Projekt ähnelt in der Kreativität dem Ansatz, eine individuell gemauerte Küchenzeile zu gestalten.
Bei rauchintensiven Kochvorgängen sollte das Dach eine Mindesthöhe von 280–300 cm haben und idealerweise eine Öffnung oder einen Abzugsschlitz besitzen. Manche Pergolen mit Lamellendach lassen sich so einstellen, dass der Rauch seitlich abzieht – ein cleverer Kompromiss zwischen Schutz und Belüftung.
Materialauswahl: Was wirklich hält und was du vermeiden solltest

Die Materialfrage entscheidet darüber, ob deine Outdoor Küche mit Dach nach fünf Jahren noch gut aussieht – oder ob du ständig reparierst, streichst und austauschst. Hier geht es nicht um Geschmack, sondern um Haltbarkeit und Pflegeaufwand.
Arbeitsplatten im Außenbereich
Granit und Quarzkomposit sind die erste Wahl für Outdoor-Arbeitsplatten. Beide Materialien sind frostbeständig, UV-resistent und lassen sich leicht reinigen. Holzarbeitsplatten sehen zwar wunderschön aus – wer sich davon inspirieren lässt, kennt vielleicht den Charme einer klassischen Küche mit Holzarbeitsplatte – benötigen im Außenbereich aber alle 6–12 Monate eine Auffrischung mit Hartöl.
Korpus und Unterschränke
Für den Unterbau eignen sich Marine-Grade-Edelstahl (V4A), Betonsteine oder spezielle Outdoor-Keramikplatten. Verzichte auf MDF, Spanplatten oder unbeschichtete Hölzer – sie quellen bei Feuchtigkeit auf und sind innerhalb von zwei Jahren hinüber. Wer es farblich spannend mag und sich von kontrastreich gestalteten Innenküchen inspirieren lässt, kann im Außenbereich mit anthrazitfarbenen Fronten und heller Natursteinplatte arbeiten.
Dachkonstruktion
| Material | Lebensdauer | Pflege | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| Pulverbeschichtetes Aluminium | 25–30 Jahre | Minimal (1× jährlich abwischen) | Mittel bis hoch |
| Lärche/Douglasie (unbehandelt) | 15–20 Jahre | Vergraut natürlich, kein Streichen nötig | Mittel |
| Lärche/Douglasie (lasiert) | 20–25 Jahre | Alle 3–4 Jahre nachlasieren | Mittel |
| Verzinkter Stahl | 20–30 Jahre | Gering | Mittel |
| Polycarbonat-Platten | 10–15 Jahre | Gelegentlich reinigen, UV-Beschichtung prüfen | Günstig |
Planung und Grundriss: So vermeidest du teure Fehler

Die häufigsten Fehler bei der Planung einer Outdoor Küche mit Dach passieren nicht beim Bau, sondern vorher – bei der Grundrissplanung. Ein schlecht durchdachter Grundriss bedeutet ständiges Hin- und Herlaufen, fehlender Stauraum oder ein Dach, das den Rauch nicht abziehen lässt.
Das Arbeitsdreieck – auch draußen entscheidend
Das Prinzip des Arbeitsdreiecks (Koch-, Spül- und Vorbereitungszone) gilt auch im Freien. Die Seitenlängen sollten jeweils zwischen 120 und 270 cm liegen – kürzer wird es eng, länger bedeutet unnötige Laufwege. Dieses Prinzip kennst du vielleicht von der Planung einer L-förmigen Innenküche, und es funktioniert draußen genauso gut.
Die richtige Dachgröße berechnen
Viele planen das Dach zu klein. Hier eine Faustregel, die sich in der Praxis bewährt hat:
Grundfläche der Küche + 60–80 cm Arbeitsfläche rundum + 30–50 cm Dachüberstand an allen Seiten = ideale Dachgröße.
Beispiel: Küchenzeile 300 × 70 cm → Arbeitsfläche rundum: 420 × 190 cm → Dachfläche: mindestens 480 × 250 cm (= 12 m²)
Dachhöhe: Mindestens 220 cm, bei Grillbereichen besser 280–300 cm wegen Hitze und Rauchentwicklung.
Beobachte deinen Garten über mehrere Tage: Wo steht die Sonne mittags? Woher kommt der Wind? Ideal ist ein Platz mit Nachmittagsschatten und Windschutz von einer Seite. Der Abstand zum Haus sollte mindestens 3 m betragen (Brandschutz), außer du baust direkt an – dann gelten andere Regeln.
Kläre frühzeitig, welche Anschlüsse du brauchst: Strom (mind. 16 A, eigene Sicherung), Wasser (frostsichere Leitung oder Absperrmöglichkeit) und ggf. Gas. Ein Elektriker und ein Installateur sollten vor dem Bau einen Blick auf die Gegebenheiten werfen – das kostet meist nur 100–200 € und erspart dir böse Überraschungen.
Zeichne deinen Grundriss maßstabsgetreu auf Millimeterpapier oder nutze ein kostenloses Online-Tool. Platziere Grill, Spüle und Arbeitsfläche nach dem Dreiecksprinzip. Denke an Stauraum für Geschirr und Gewürze – ähnlich wie du es vielleicht von Tipps zum cleveren Organisieren von Küchenschränken kennst.
Bevor du auch nur einen Euro in Material investierst, lass dir ein kostenloses 3D-Modell erstellen. Du schickst uns deine Maße und Wünsche, und wir visualisieren deine Outdoor Küche mit Dach fotorealistisch – inklusive Geräteposition, Dachkonstruktion und Beleuchtung. So erkennst du Planungsfehler, bevor sie teuer werden. → Jetzt 3D-Modell anfragen
In den meisten Bundesländern sind feste Dachkonstruktionen ab 10–30 m² genehmigungspflichtig. Kontaktiere dein Bauamt, bevor du mit dem Bau beginnst – sonst riskierst du einen kostspieligen Rückbau. Kleinere, mobile Konstruktionen oder Sonnensegel sind meist genehmigungsfrei.
Beleuchtung und Elektrik: So wird deine Outdoor Küche mit Dach auch abends zum Erlebnis

Eine gut geplante Beleuchtung macht den Unterschied zwischen „netter Gartenecke“ und „Lieblingsplatz der Familie“. Und das Dach bietet dir die perfekte Montagefläche für verschiedene Lichtquellen. Wenn du schon einmal über Beleuchtungskonzepte für Innenküchen nachgedacht hast, weißt du, wie sehr gutes Licht die Atmosphäre beeinflusst – im Freien ist das noch wichtiger.
Drei Lichtebenen für die perfekte Atmosphäre
Profis arbeiten mit drei Lichtebenen, die zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben:
2. Ambientelicht (Stimmung): LED-Streifen unter der Dachkante, an Balken oder hinter einer Blende erzeugen indirektes Licht, das zum Verweilen einlädt.
3. Akzentlicht (Highlights): Spots auf einzelne Elemente wie die Bar, eine Pflanzenwand oder einen dekorativen Hingucker – so bekommt dein Außenbereich eine Atmosphäre, die an eine gemütlich gestaltete Wohnküche erinnert.
Elektro-Checkliste für den Außenbereich
- Separater FI-Schutzschalter (30 mA) für den gesamten Außenbereich
- Mindestens 4 Steckdosen mit Spritzwasserschutz (IP44 oder höher)
- Kabelführung in UV-beständigen Schutzrohren
- Wasserdichte Schalter in ergonomischer Höhe (100–120 cm)
- Smart-Home-fähige Beleuchtung für App-Steuerung (optional, aber empfehlenswert)
- Erdkabel statt Aufputzverlegung bei freistehenden Konstruktionen
Ganzjährig kochen: Wie das richtige Dach deine Küche winterfest macht

Die wahre Stärke einer Outdoor Küche mit Dach zeigt sich nicht im Sommer – sondern an einem Novemberabend, wenn du bei 8 °C ein Pulled Pork aus dem Smoker ziehst, während deine Gäste unter Heizstrahlern sitzen. Das richtige Dach macht genau das möglich.
Winterfeste Dachkonstruktionen
Nicht jedes Dach hält Schneelasten stand. In Deutschland gilt je nach Region eine Schneelast von 0,65 bis 2,75 kN/m² – in Alpenrandgebieten noch mehr. Dein Dach muss diese Last tragen können, sonst riskierst du im schlimmsten Fall einen Zusammenbruch. Lass die Statik immer von einem Fachmann berechnen.
Für den Winterbetrieb empfehlen sich pulverbeschichtetes Aluminium oder Hartholzarten wie Lärche und Eiche, die Frosttemperaturen problemlos vertragen. Polycarbonatplatten als Eindeckung lassen auch im Winter Licht durch, während sie Schnee und Regen zuverlässig abhalten.
So bereitest du deine Küche auf den Winter vor
- Wasseranschlüsse absperren und Leitungen entleeren (Frostschutz!)
- Edelstahlgeräte mit speziellen Winterabdeckungen schützen
- Elektronik ausbauen und frostfrei lagern oder wetterfeste Varianten nutzen
- Holzelemente vor dem Winter mit Schutzlasur nachbehandeln
- Dach regelmäßig von Schnee befreien (bei Leichtbaukonstruktionen)
- Transparente Seitenverkleidungen anbringen für zusätzlichen Windschutz
Wer auch im Winter nicht auf den Kochgenuss verzichten will, investiert in Infrarot-Heizstrahler (ab ca. 250 € pro Stück) und transparente Seitenelemente, die den Wind draußen halten, ohne das Freiluftgefühl zu zerstören. So entsteht ein geschützter Raum, der trotzdem nicht wie ein geschlossenes Zimmer wirkt – ein Konzept, das du vielleicht von offenen Wohnküchen-Konzepten kennst: offen und geschützt zugleich.
Was kostet eine Outdoor Küche mit Dach? Realistische Budgetplanung
Lass uns ehrlich sein: Eine vernünftige Outdoor Küche mit Dach gibt es nicht für 2.000 €. Wer langfristig Freude haben will, sollte realistisch kalkulieren. Hier eine Übersicht, die auf tatsächlichen Projektkosten basiert:
| Ausstattungsniveau | Küche (ohne Dach) | Dachkonstruktion | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
| Einstieg (Grill, Arbeitsfläche, einfaches Dach) | 2.000–4.000 € | 1.500–3.000 € | 3.500–7.000 € |
| Mittelklasse (Grill, Spüle, Kühlschrank, Polycarbonat-Dach) | 5.000–10.000 € | 3.000–6.000 € | 8.000–16.000 € |
| Premium (Vollausstattung, Alu-Glas-Dach, Beleuchtung) | 10.000–25.000 € | 6.000–15.000 € | 16.000–40.000 € |
| Luxus (maßgefertigt, Naturstein, Lamellendach, Smart Home) | 25.000+ € | 15.000+ € | 40.000+ € |
• Fundament und Bodenplatte: 1.500–4.000 €
• Elektroinstallation: 800–2.000 €
• Wasseranschluss (Erdverlegung): 500–1.500 €
• Baugenehmigung: 50–500 € (je nach Gemeinde)
• Jährliche Wartung: 200–500 €
DIY oder Profi? Ein ehrlicher Vergleich

Die Entscheidung zwischen Selbstbau und professioneller Umsetzung deiner Outdoor Küche mit Dach ist keine Frage von „richtig oder falsch“ – sondern von ehrlicher Selbsteinschätzung. Wer handwerklich fit ist und gerne baut, kann mit einem DIY-Projekt viel Geld sparen. Alle anderen sollten wissen, wann der Profi die bessere Investition ist.
| Kriterium | DIY | Profi-Lösung | Modulbausatz |
|---|---|---|---|
| Kosten | 30–50 % günstiger | Höher, aber planbar | Mittelweg |
| Zeitaufwand | 4–8 Wochenenden | 3–10 Tage (Profis) | 2–4 Wochenenden |
| Qualität | Abhängig von Erfahrung | Professionell | Gut bis sehr gut |
| Gewährleistung | Keine | 2–5 Jahre | Auf Bauteile |
| Flexibilität | Maximal | Nach Absprache | Eingeschränkt |
| Genehmigung | Eigenverantwortung | Oft inkl. Service | Eigenverantwortung |
Wer den DIY-Weg wählt, findet Inspiration bei Projekten wie einer selbstgebauten Innenküche oder sogar einer Außenküche aus Paletten. Für die Dachkonstruktion empfehlen wir allerdings immer einen Statiker hinzuzuziehen – hier geht Sicherheit vor.
Viele unserer Kunden kombinieren einen modularen Küchenbausatz (den sie selbst aufbauen) mit einer professionell montierten Dachkonstruktion. So sparst du bei der Küche, gehst aber beim Dach – dem wichtigsten Schutzelement – kein Risiko ein. Typische Ersparnis gegenüber einer Komplettlösung: 20–30 %.
Deko und Gestaltung: So wird deine überdachte Küche zum Hingucker
Eine Outdoor Küche mit Dach ist mehr als eine Kochstelle – sie ist ein Statement. Und mit den richtigen Gestaltungselementen wird sie zum absoluten Lieblingsort in deinem Garten. Die gute Nachricht: Selbst kleine Details machen einen großen Unterschied.
Für eine stimmungsvolle Gestaltung kannst du dich von kreativen Deko-Ideen für Innenküchen inspirieren lassen und diese auf den Außenbereich übertragen. Kräutertöpfe auf der Arbeitsfläche, wetterfeste Lichterketten am Dachbalken oder ein dekorativer Spritzschutz aus Mosaikfliesen hinter dem Grill – solche Elemente machen den Unterschied zwischen einer funktionalen Kochstelle und einem Ort, an dem man sich wirklich wohlfühlt.
Auch die Farbgestaltung spielt eine Rolle. Wer sich für Natursteinfarben entscheidet, kann mit farbigen Accessoires Akzente setzen. Wer mutigere Farbkonzepte bevorzugt, kann pulverbeschichtete Fronten in Anthrazit, Moosgrün oder Rostrot wählen. Für den Bodenbereich unter dem Dach eignen sich frostbeständige Feinsteinzeugfliesen – Anregungen dazu findest du bei unseren Fliesen-Beispielen für Küchen.
Kleine Outdoor Küche mit Dach: Großer Genuss auf wenig Raum
Nicht jeder hat einen 500-m²-Garten – und das braucht man auch gar nicht. Eine kompakte überdachte Outdoor-Küche lässt sich schon auf 4–6 m² realisieren. Der Schlüssel liegt in cleverer Planung, genau wie bei pfiffig gestalteten kleinen Innenküchen.
Für kleine Flächen eignet sich eine L-förmige Anordnung besonders gut: Grill an der einen Seite, Spüle und Arbeitsfläche an der anderen. Darüber ein schlankes Polycarbonat-Dach von 2,5 × 3 m – fertig ist die wettergeschützte Mini-Küche für unter 5.000 €. Wer Platz sparen will, nutzt klappbare Arbeitsflächen und vertikalen Stauraum, ähnlich wie man es bei schmalen Küchenkonzepten im Innenbereich macht.
Praxisbeispiel: So entsteht deine Outdoor Küche mit Dach – von der Idee zum 3D-Modell
Damit du dir den Planungsprozess konkret vorstellen kannst, hier ein typischer Ablauf, wie wir unsere Kunden unterstützen:
Maße des geplanten Bereichs, ein Foto vom Standort und deine Wunschliste (Grill, Spüle, Kühlschrank, Sitzbereich etc.). Das dauert 5 Minuten.
Unser Planungsteam visualisiert deine Outdoor Küche mit Dach fotorealistisch – inklusive Dachkonstruktion, Geräteposition, Beleuchtung und Materialvorschlägen. Komplett kostenlos.
Auf Basis des 3D-Modells erkennst du sofort: Passt die Anordnung? Ist genug Platz für den Esstisch? Stimmt die Dachhöhe? Eventuelle Planungsfehler werden sichtbar, bevor du Geld ausgibst.
Du möchtest etwas ändern? Kein Problem. Wir passen das Modell an, bis du zufrieden bist – unverbindlich und ohne Kosten.
Häufige Fragen zu Outdoor Küche mit Dach
Eine überdachte Freiluftküche schützt zuverlässig vor Regen, Schnee und starker Sonneneinstrahlung. Deine Geräte halten deutlich länger, du kannst spontan kochen ohne aufs Wetter zu schauen, und die Nutzungssaison verlängert sich von wenigen Sommermonaten auf fast das gesamte Jahr. Dazu kommt der Komfort: Am Dach lassen sich Beleuchtung und Heizstrahler montieren, wodurch deine Küche auch abends und in der Übergangszeit nutzbar bleibt.
Am langlebigsten sind Konstruktionen aus pulverbeschichtetem Aluminium (25–30 Jahre Lebensdauer) oder wetterfesten Harthölzern wie Lärche oder Douglasie (15–25 Jahre). Als Eindeckung eignen sich Polycarbonatplatten (leicht, UV-beständig, preisgünstig), Verbundglas (edel, schwer, teuer) oder textile Lösungen wie Sonnensegel für saisonale Nutzung. Wichtig: Achte auf die Schneelastfähigkeit in deiner Region – in Alpenrandgebieten gelten besondere Anforderungen.
Rechne mit der Grundfläche deiner Küche plus 60–80 cm Arbeitsraum rundum und 30–50 cm Dachüberstand an allen Seiten für Regenschutz. Für eine typische Küchenzeile von 300 × 70 cm bedeutet das eine Dachfläche von mindestens 480 × 250 cm (ca. 12 m²). Die Dachhöhe sollte mindestens 220 cm betragen, bei Grillbereichen sind 280–300 cm empfehlenswert, damit Rauch und Hitze gut abziehen können.
Das hängt von deinem Bundesland und der Größe ab. Feste Dachkonstruktionen werden meist als bauliche Anlagen eingestuft. In vielen Bundesländern sind Überdachungen ab 10–30 m² genehmigungspflichtig. Entscheidend sind Größe, Höhe und Abstand zur Grundstücksgrenze. Kontaktiere vor der Planung dein Bauamt – manchmal reicht eine vereinfachte Bauanzeige statt eines aufwendigen Genehmigungsverfahrens.
Für eine einfache Ausstattung (Grill, Arbeitsfläche, Polycarbonat-Dach) kannst du mit 3.500–7.000 € rechnen. Eine Mittelklasse-Lösung mit Spüle, Kühlschrank und solider Dachkonstruktion liegt bei 8.000–16.000 €. Premium-Ausführungen mit Alu-Glas-Dach und Vollausstattung beginnen bei 16.000 € und können bis 40.000 € oder mehr kosten. Vergiss nicht die Nebenkosten für Fundament (1.500–4.000 €), Elektrik (800–2.000 €) und Wasseranschluss (500–1.500 €).
Entleere alle Wasserleitungen (Frostgefahr!), schütze Edelstahlgeräte mit speziellen Winterabdeckungen und baue empfindliche Elektronik aus. Holzelemente sollten vor dem Winter eine Schutzlasur bekommen. Bei Leichtbaudächern: Schnee regelmäßig abkehren. Wer auch im Winter grillen möchte, investiert in Infrarot-Heizstrahler und transparente Seitenverkleidungen.
Grundsätzlich ja – mit handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien lässt sich eine einfache Konstruktion als DIY-Projekt umsetzen (Ersparnis: 30–50 %). Für die Dachkonstruktion empfehlen wir allerdings immer eine statische Berechnung durch einen Fachmann. Ein guter Kompromiss: modulare Küchenbausätze selbst aufbauen und das Dach vom Profi montieren lassen.
Deine Outdoor Küche mit Dach wartet
Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, was in deinem Garten möglich ist. Unverbindlich, ohne Risiko, und mit echten Planungs-Tipps von unserem Team.