Du planst eine offene Küche und fragst dich, wie du Kochen und Wohnen unter einen Hut bringst – ohne dass der Raum zusammenhanglos wirkt? Dann ist eine Küchentheke als Raumteiler genau die Lösung, die du suchst. In diesem Ratgeber zeige ich dir acht erprobte Gestaltungsideen mit konkreten Maßen, realistischen Kosten und praktischen Planungstipps. Am Ende weißt du genau, welche Thekenvariante zu deinem Grundriss passt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen.
Warum eine Küchentheke als Raumteiler? Sie trennt optisch, verbindet funktional und schafft bis zu 2 m² zusätzliche Arbeits- und Staufläche. Ob Frühstücksbar, Homeoffice-Platz oder Treffpunkt für Gäste – eine gut geplante Theke macht deine offene Küche erst richtig alltagstauglich.
1. Die Küchentheke als Raumteiler: Funktionale Gestaltung für offene Wohnkonzepte

Die klassische Variante der Küchentheke als Raumteiler ist eine gerade, ca. 200–280 cm breite Theke, die senkrecht zur Küchenzeile steht und den Übergang zum Wohnbereich markiert. Sie funktioniert besonders gut in Räumen ab 20 m², wo genug Platz bleibt, um auf beiden Seiten bequem zu stehen oder zu sitzen. Wer einen offenen Wohn-Essbereich plant, profitiert davon, dass die Theke Zonen definiert, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen.
Achte bei der Planung darauf, dass die Theke mindestens 60 cm tief ist – besser sind 80 cm, wenn du sie auch als Arbeitsplatte nutzen willst. Eine Tiefe von 40 cm reicht nur als reine Ablagefläche. Auf der Küchenseite lohnen sich geschlossene Unterschränke für Töpfe und Vorräte, auf der Wohnseite offene Regale oder eine durchgehende Verblendung. Besonders vielseitig wird es mit Multiplex-Platten, die sich sowohl als Korpus als auch als Arbeitsplatte eignen und einen warmen, handwerklichen Charakter mitbringen.
„Wir haben lange überlegt, ob wir eine Wand einziehen oder eine Theke bauen. Die Theke war die beste Entscheidung – jetzt können wir kochen und trotzdem mit den Kindern im Wohnzimmer reden.“
2. Materialvielfalt bei Raumteiler-Küchentheken: Von Holz bis Edelstahl

Das Material deiner Theke bestimmt nicht nur die Optik, sondern auch den Pflegeaufwand, die Haltbarkeit und den Preis. Wer eine Küchentheke als Raumteiler plant, sollte sich deshalb früh mit der Materialfrage beschäftigen – denn sie beeinflusst den gesamten Raumeindruck. Eine weiße Küche mit Holzarbeitsplatte beispielsweise wirkt sofort wärmer und einladender als eine rein weiße Variante.
| Material | Preis pro lfm (ca.) | Pflegeaufwand | Stil | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Massivholz (Eiche, Buche) | 180–400 € | Mittel – regelmäßig ölen | Warm, natürlich | Landhausstil, Skandi |
| Schichtstoff / HPL | 80–180 € | Gering | Vielseitig | Budget-Lösungen |
| Naturstein (Granit, Marmor) | 300–700 € | Gering – imprägnieren | Edel, exklusiv | Premium-Küchen |
| Quarzkomposit | 250–550 € | Sehr gering | Modern, pflegeleicht | Familien, Vielkocher |
| Beton / Betonoptik | 200–500 € | Mittel – versiegeln | Industrial, urban | Loft-Wohnungen |
| Edelstahl | 300–600 € | Gering – Fingerabdrücke | Professionell, kühl | Profi-Köche, Industrie |
Kombinationen wirken besonders spannend: Eine Eichen-Arbeitsplatte auf einem Korpus in hellgrauem Finish mit Holzakzenten bringt Wärme und Modernität zusammen. Für einen Industrial-Look im Vintage-Stil eignet sich Beton als Platte auf einem Stahlgestell. Grundsätzlich gilt: Das Thekenmaterial sollte mindestens eines der Materialien aus der übrigen Küche aufgreifen, damit der Raumteiler verbindet statt trennt.
Kostenfalle vermeiden: Naturstein sieht großartig aus, aber eine 3 m lange Granitplatte wiegt rund 180 kg. Prüfe vorher, ob dein Boden die Last trägt – und kalkuliere Lieferung und Montage mit ein (oft 200–400 € extra). Schichtstoff bietet ähnliche Optiken bei einem Bruchteil des Gewichts.
3. Beleuchtungsideen für deine Küchentheke als stilvoller Raumtrenner

Die richtige Beleuchtung macht aus einer gewöhnlichen Theke ein echtes Highlight – und sorgt dafür, dass du beim Schnippeln nicht im eigenen Schatten stehst. Bei einer Küchentheke als Raumteiler hast du drei Beleuchtungszonen, die du unabhängig voneinander planen solltest: die Arbeitsfläche, den Barbereich und den dekorativen Sockel.
Drei bis vier Pendelleuchten im Abstand von 50–60 cm über der Theke sind der Klassiker – und das aus gutem Grund. Sie schaffen eine gemütliche Atmosphäre zum Essen und Reden, ohne zu blenden. Achte darauf, dass die Unterkante der Leuchten etwa 65–75 cm über der Thekenplatte hängt. Zu tief, und du stößt beim Aufstehen dagegen; zu hoch, und sie verlieren ihre Wirkung. Wer seine Kücheninsel-Beleuchtung kreativ gestalten möchte, findet dort weitere Anregungen.
LED-Strips unter der Thekenplatte erzeugen einen schwebenden Effekt, der besonders auf Oberflächen in sandbeigen Matttönen edel wirkt. Diese indirekte Beleuchtung eignet sich perfekt als Abendstimmung, wenn du das Hauptlicht ausschalten willst. Plane dafür einen eigenen Dimmer ein – er kostet nur 15–30 € und macht einen riesigen Unterschied.
Beleuchtungs-Checkliste für deine Raumteiler-Theke:
- Pendelleuchten über der Theke: 65–75 cm Abstand zur Platte
- LED-Strips unter der Platte für den Schwebeeffekt
- Separater Dimmer für jede Lichtzone
- Mindestens 2 Steckdosen in der Theke für Küchengeräte einplanen
- Lichtfarbe: 2700–3000 K (warmweiß) für Wohlfühlatmosphäre
- Bei Arbeitsflächen-Nutzung: zusätzlich 4000 K (neutralweiß) als Arbeitsbeleuchtung
4. Die optimale Höhe der Raumteiler-Theke: So findest du dein Maß

Die Höhe entscheidet darüber, ob deine Küchentheke als Raumteiler bequem oder eine tägliche Frustquelle wird. Viele machen den Fehler, die Standardmaße aus dem Küchenstudio ungeprüft zu übernehmen – aber wenn du 1,85 m groß bist, ist eine 86 cm hohe Arbeitsfläche einfach zu niedrig. Die Faustregel: Stell dich aufrecht hin, winkle die Arme im 90°-Winkel an – die Höhe deiner Ellenbogen minus 15 cm ergibt deine optimale Arbeitshöhe.
| Nutzungsart | Empfohlene Höhe | Passende Sitzgelegenheit | Für wen geeignet |
|---|---|---|---|
| Arbeitsfläche (Kochen, Schneiden) | 85–95 cm | Keine / normale Stühle (optional) | Alle, die die Theke zum Kochen nutzen |
| Esstheke / Frühstücksbar | 95–105 cm | Halbhohe Hocker (ca. 65 cm Sitzhöhe) | Familien, Paare mit Kindern |
| Bartheke (erhöht) | 105–115 cm | Barhocker (ca. 75–80 cm Sitzhöhe) | Gesellige Typen, offene Lofts |
| Zweistufig (Arbeits- + Barseite) | 90 cm + 110 cm | Barhocker auf der erhöhten Seite | Die vielseitigste Lösung |
Die zweistufige Variante ist besonders beliebt, weil sie gleich zwei Probleme löst: Die erhöhte Seite zum Wohnbereich verdeckt das Küchenchaos beim Kochen, und die niedrige Seite bietet eine ergonomische Arbeitshöhe. Der Höhenunterschied von 15–20 cm reicht aus, um den Sichtschutzeffekt zu erzielen. Wenn du eine schmale Küche mit Sitzplatz planst, kann schon eine einstufige Theke mit 95 cm Höhe die beste Kompromisslösung sein.
5. Stauraum integrieren: Clevere Lösungen für deine Theke

Eine Küchentheke als Raumteiler mit 240 cm Breite und 60 cm Tiefe bietet dir rund 1,5 m³ potenziellen Stauraum – das entspricht etwa einem kompletten Küchenschrank. Diesen Platz nicht zu nutzen, wäre verschenkt. Die Frage ist nur: Was kommt auf welche Seite?
Auf der Küchenseite empfehlen sich geschlossene Auszüge und Schubladen. In die unteren Fächer kommen schwere Töpfe und Pfannen, in schmale Auszüge (15–20 cm breit) Gewürze, Öle und Flaschen. Ein Apothekerauszug in der Mitte der Theke ist Gold wert – er fasst bis zu 30 % mehr als ein normaler Schrank gleicher Breite. Wer tote Ecken clever nutzen will, kann auch Eckkarussells in L-förmige Thekenenden integrieren.
Die Wohnseite ist die Bühne deiner Theke. Offene Regale mit schönem Geschirr, Kochbüchern oder einer kleinen Kaffee-Ecke machen die Theke zum Blickfang. Wenn du lieber aufgeräumt magst, setze auf grifflose Push-to-Open-Türen, die die Wohnseite glatt und ruhig wirken lassen. Ein Mix aus beidem – zwei offene Fächer links und rechts, geschlossener Bereich in der Mitte – wirkt lebendig, ohne unordentlich zu sein.
Besonders praktisch, aber oft vergessen: ein Schienensystem an der Thekenrückseite (Küchenseite). Daran befestigst du Haken für Pfannenwender, Geschirrtücher oder magnetische Messerleisten. So bleibt die Arbeitsplatte frei, und du hast alles in Reichweite. Wer mehr Inspiration sucht, findet bei Wandregal-Ideen für die Küche weitere Ansätze, wie offener Stauraum funktional und dekorativ zugleich wirkt.
Wie viel Stauraum brauchst du wirklich? Zähle deine aktuellen Küchenschränke. Wenn du davon mehr als drei regelmäßig als „Abstellkammer“ nutzt, plane auf der Küchenseite der Theke mindestens 4 Auszüge ein. Wenn du eher wenig Küchenequipment hast, reichen 2 Schubladen plus offene Regalfächer auf der Wohnseite.
6. Mobile vs. feste Raumteiler-Theken: Was passt zu deiner Situation?

Nicht jeder kann oder will eine Küchentheke als Raumteiler fest einbauen. Mieter, Menschen in Übergangswohnungen oder alle, die sich Flexibilität bewahren möchten, stehen vor der Frage: mobil oder fest? Die Antwort hängt von drei Faktoren ab – deiner Wohnsituation, deinem Budget und deinen Ansprüchen an Funktionalität.
| Kriterium | Mobile Theke | Feste Theke |
|---|---|---|
| Kosten (ca.) | 200–1.200 € | 1.500–8.000 € |
| Strom-/Wasseranschluss | Nicht möglich | Integrierbar |
| Stauraum | Begrenzt (Regale, Haken) | Umfangreich (Auszüge, Schubladen) |
| Stabilität | Eingeschränkt | Sehr hoch |
| Umbau / Umzug | Einfach mitnehmen | Bleibt in der Wohnung |
| Ideal für | Mietwohnungen, kleine Budgets | Eigentum, langfristige Planung |
Eine mobile Theke auf Rollen – zum Beispiel eine IKEA-Kücheninsel oder ein Eigenbau aus Kallax-Regalen – kann ein guter Einstieg sein. Wer sich fragt, wie das konkret geht, findet bei Kallax-Ideen für die Küche und cleveren IKEA-Hacks praktische Anleitungen. Für eine festinstallierte Kücheninsel mit integriertem Kochfeld und Sitzgelegenheit hingegen lohnt sich eine professionelle Planung.
„Wir waren Mieter und haben uns eine mobile Theke auf Rollen gebaut. Als wir dann unser Haus gekauft haben, haben wir sie durch eine fest eingebaute Insel ersetzt – das 3D-Modell hat uns dabei enorm geholfen, weil wir vorher sehen konnten, wie alles zusammenpasst.“
Wie würde eine Küchentheke als Raumteiler in deinem Grundriss aussehen?
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7. Farbkonzepte für Küchentheken als Raumteiler: So schaffst du harmonische Übergänge

Die Farbe deiner Theke entscheidet darüber, ob sie sich elegant in den Raum einfügt oder wie ein Fremdkörper wirkt. Bei einer Küchentheke als Raumteiler hast du die besondere Herausforderung, dass sie von zwei Seiten gesehen wird – vom Küchen- und vom Wohnbereich. Die Farbe muss also zu beiden Welten passen.
Der sicherste Weg: Wähle für die Theke einen neutralen Grundton, der in beiden Bereichen vorkommt. Weiß, Greige, Taupe oder ein helles Grau funktionieren fast immer. Darauf setzt du dann einen gezielten Akzent – zum Beispiel farblich abgestimmte Barhocker oder ein auffälliges Pendelleuchten-Set. Das schafft Persönlichkeit, ohne dass du dich festlegst.
Wer mutiger ist, kann auf eine zweifarbige Gestaltung setzen: Küchenseite in der Farbe der Küchenfront, Wohnseite in einem kontrastierenden Ton. Eine schwarze Front kombiniert mit warmen Holzelementen wirkt zum Beispiel hochwertig und modern. Oder du drehst es um: dunkle Fronten mit einer hellen Arbeitsplatte sorgen für Tiefe und Kontrast.
Wenn der Übergang zwischen Küchenfliesen und Wohnzimmer-Parkett schon einen optischen Bruch erzeugt, sollte die Theke als verbindendes Element wirken. Greife den Holzton des Parketts in der Thekenverblendung auf – so entsteht ein fließender Übergang statt einer harten Grenze.
8. Die Küchentheke als multifunktionaler Raumteiler: Kochen, Essen und Arbeiten an einem Ort

Die moderne Küchentheke als Raumteiler ist längst mehr als nur eine Arbeitsfläche – sie ist Frühstücksbar, Homeoffice und Kommunikationszentrale in einem. Damit das im Alltag funktioniert, brauchst du eine klare Zonierung auf der Thekenplatte und die richtigen Anschlüsse.
Plane auf der Wohnseite mindestens 60 cm Platz pro Sitzplatz ein. Für zwei Barhocker nebeneinander brauchst du also mindestens 120 cm freie Thekenlänge. Wenn einer der Plätze regelmäßig als Homeoffice-Platz dient, sorge für eine versenkbare USB-Ladestation und eine Steckdose direkt in der Theke – so verschwindet das Kabelchaos buchstäblich in der Platte. In einem kombinierten Wohn-Kochbereich ab 25 m² ist die multifunktionale Theke oft die platzsparendste Lösung, weil sie Esstisch und Arbeitsfläche ersetzt.
Für Familien mit Kindern ist die Theke ein Gamechanger: Die Kids machen Hausaufgaben auf der Wohnseite, während du auf der anderen Seite das Abendessen vorbereitest. Ihr seid zusammen, aber jeder hat seinen Bereich. Wer den Essplatz noch weiter ausbauen möchte, findet bei integrierten Essplatz-Lösungen weitere Ideen, die auch in kompakten Grundrissen funktionieren.
„Seit wir die Theke haben, frühstücken wir jeden Morgen zusammen dort – vorher hat sich jeder sein Müsli irgendwo im Stehen reingelöffelt. Das klingt banal, aber es hat unseren Familienalltag verändert.“
Von der Idee zur fertigen Theke: So gehst du Schritt für Schritt vor
Du hast dich für eine Küchentheke als Raumteiler entschieden? Dann hilft dir dieser Ablaufplan, nichts Wichtiges zu vergessen – egal ob du mit einem Küchenstudio arbeitest oder deine Kücheninsel selbst bauen willst.
Miss den Raum exakt aus – Länge, Breite, Abstände zu Fenstern, Türen und Heizkörpern. Markiere mit Kreppband auf dem Boden die geplante Thekenposition und laufe ein paar Tage drum herum. Du merkst schnell, ob Laufwege blockiert werden. Denke auch an bestehende Anschlüsse – eine Küche mit Fensterplatz oder eine L-Küche am Fenster braucht eine andere Thekenpositionierung als ein geschlossener Raum.
Willst du an der Theke hauptsächlich kochen, essen, arbeiten – oder alles zusammen? Davon hängt die Höhe, die Tiefe und die Ausstattung ab. Schreib dir die drei wichtigsten Nutzungen auf und priorisiere. Wenn Kochen an erster Stelle steht, brauchst du eine robuste Arbeitsplatte und Nähe zu Strom und Wasser. Wenn Geselligkeit dominiert, investiere lieber in bequeme Barhocker und gute Beleuchtung.
Setze ein realistisches Budget. Eine einfache Theke mit HPL-Platte und IKEA-Korpus bekommst du ab ca. 500 €. Eine maßgefertigte Lösung mit Naturstein und integrierten Elektro-Anschlüssen kann 5.000–8.000 € kosten. Die meisten Projekte liegen bei 1.500–3.500 € für eine solide, langlebige Lösung.
Bevor du bestellst oder baust: Lass dir ein kostenloses 3D-Modell erstellen. Damit siehst du vorab, wie die Theke in deinem konkreten Grundriss wirkt, ob die Proportionen stimmen und ob genug Bewegungsfreiheit bleibt. Das spart dir teure Planungsfehler und gibt dir Sicherheit für die nächsten Schritte.
Sprich frühzeitig mit einem Elektriker. Versenkbare Steckdosen in der Thekenplatte kosten pro Stück 40–80 €, sind aber im Nachhinein kaum nachrüstbar. Plane mindestens zwei Steckdosen auf der Küchenseite (für Mixer, Wasserkocher) und eine mit USB auf der Wohnseite (für Laptop, Handy).
Bei fest eingebauten Theken: Lass die schwere Arbeitsplatte vom Profi montieren. Überprüfe danach die Höhe mit einer Wasserwaage und teste alle Auszüge und Schubladen. Ergänze zum Schluss dekorative Elemente – eine schöne Wanddekoration neben der Theke oder ein dekorativ gestaltetes Regal darüber runden das Gesamtbild ab.
Häufige Bedenken – und warum sie dich nicht aufhalten sollten
Viele Interessenten zögern bei einer Küchentheke als Raumteiler, weil sie bestimmte Einwände haben. Die häufigsten kenne ich aus hunderten von Planungsgesprächen – und zu jedem gibt es eine Lösung.
Ab einer Gesamtfläche von 15 m² für Küche und Wohnbereich zusammen ist eine schmale Theke (40–50 cm tief, 120–150 cm breit) realistisch. Sie ersetzt dann den Esstisch und spart dadurch sogar Platz. Für Kücheninseln in kleinen Räumen gibt es erprobte Konzepte, die auch auf wenig Fläche erstaunlich viel leisten.
Für eine solide Küchentheke als Raumteiler solltest du je nach Ausstattung zwischen 500 € (DIY, einfache Materialien) und 8.000 € (maßgefertigt, Naturstein, integrierte Technik) einplanen. Der Durchschnitt für ein gutes Ergebnis liegt bei 2.000–3.500 €. Im 3D-Modell kannst du verschiedene Varianten durchspielen und so das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für dein Budget finden.
Gerade bei ungewöhnlichen Grundrissen zeigt eine Theke ihre Stärke, weil sie individuell angepasst werden kann. In Altbauwohnungen lässt sich eine schräg gestellte Theke perfekt an Erker oder Nischen anpassen. Bei einer U-Form-Küche mit offener Theke oder einer U-Küche mit Insel wird der verfügbare Platz maximal ausgenutzt. Genau hier hilft ein 3D-Modell am meisten – weil du am Bildschirm siehst, was im Raum funktioniert.
Eine berechtigte Sorge bei offenen Konzepten. Die Theke selbst hilft schon, weil sie wie eine Barriere für Kochdünste auf Arbeitshöhe wirkt. Ergänzend sind eine leistungsstarke Dunstabzugshaube (mindestens 600 m³/h Luftleistung) und Akustikpaneele an Wand oder Decke die wirksamsten Gegenmaßnahmen. Für eine vollständige räumliche Abtrennung bei Bedarf gibt es zudem Trennwand-Lösungen, die sich bei Nichtgebrauch zurückschieben lassen.
Die passende Theke für deinen Einrichtungsstil
Nicht jede Küchentheke als Raumteiler passt zu jedem Wohnstil. Damit du direkt weißt, welche Kombination zu dir passt, hier ein Überblick der beliebtesten Stile:
🏡 Landhausstil
Massivholzplatte (Eiche, Kiefer), gedrechselte Beine oder Kassettenfronten, Kreideweiß oder Salbeigrün. Perfekt kombiniert mit Landhausstil-Küchen und passenden Küchengardinen.
🏗️ Industrial
Betonplatte oder Rohstahl-Gestell, sichtbare Verschraubungen, Schwarz und Anthrazit. Eine gemauerte Küchenzeile als Gegenpart verstärkt den Loft-Charakter.
🌿 Skandinavisch / Modern
Helle Hölzer (Birke, Esche), weiße oder schwarz-weiße Kontraste, schlanke Linien. Weniger ist mehr – die Theke lebt von ihrer Form, nicht von Deko.
✨ Elegant / Premium
Marmorplatte, grifflose Fronten, indirekte Beleuchtung. Ergänze mit einer weißen Küche und grauer Arbeitsplatte für zeitlosen Chic.
Noch mehr Einrichtungsinspiration findest du in unserer Sammlung mit kreativen Küchenideen und dem Überblick zur Küchengestaltung allgemein.
Häufige Fragen zur Küchentheke als Raumteiler
Die Kosten variieren stark je nach Material, Größe und Ausstattung. Eine einfache mobile Lösung auf Basis von IKEA-Modulen startet bei 200–500 €. Eine maßgefertigte feste Theke mit HPL- oder Schichtstoffplatte liegt bei 1.000–2.500 €, während Premium-Varianten mit Naturstein, integrierten Steckdosen und Beleuchtung 3.500–8.000 € kosten können. Der Durchschnitt für die meisten Projekte liegt bei 2.000–3.500 €. Lass dir vorab ein kostenloses 3D-Modell erstellen, um verschiedene Ausstattungsstufen visuell zu vergleichen.
Als reine optische Abtrennung reichen 40 cm Tiefe und 100 cm Breite. Wenn du die Theke als Arbeits- und Essplatz nutzen willst, empfehle ich mindestens 60 cm Tiefe (besser 80 cm) und 120 cm Breite pro Sitzplatz. Die Gesamtlänge hängt von deinem Raum ab – 200–280 cm sind ein guter Standard, der zwei bis drei Sitzplätze ermöglicht.
Ja – mit einer mobilen Lösung auf Rollen oder einer freistehenden Theke ohne Boden- oder Wandbefestigung. Solche Modelle lassen sich beim Auszug problemlos mitnehmen und hinterlassen keine Spuren. Achte auf feststellbare Rollen mit mindestens 50 mm Durchmesser, damit die Theke stabil steht und den Boden nicht verkratzt.
Die Arbeitsseite (Küche) liegt idealerweise bei 88–95 cm, die erhöhte Barseite (Wohnbereich) bei 105–115 cm. Der Höhenunterschied von 15–20 cm reicht aus, um das Küchenchaos beim Kochen zu verdecken, ohne den offenen Charakter zu verlieren. Passe die Höhe an die Körpergröße der Hauptnutzer an – als Richtwert: Ellenbogenhöhe minus 15 cm für die Arbeitsseite.
Wenn du Steckdosen, USB-Ladestationen oder Beleuchtung in die Theke integrieren willst: ja. Elektrische Installationen in feuchtigkeitsnahen Bereichen (Küche!) müssen nach VDE-Normen ausgeführt werden. Die Kosten für den Elektriker liegen je nach Aufwand bei 150–400 €. Plane die Anschlüsse unbedingt vor dem Thekenbau – nachträgliches Fräsen in die fertige Platte ist teuer und riskant.
Eine leistungsfähige Dunstabzugshaube mit mindestens 600 m³/h Abluftleistung ist Pflicht. Umluft-Modelle mit Aktivkohlefilter sind die zweitbeste Wahl, wenn kein Abluftkanal möglich ist. Gegen Lärm helfen Akustikpaneele an der Decke über dem Kochbereich und schallabsorbierende Textilien im Wohnbereich. Die Theke selbst wirkt bereits als Schallbarriere auf Arbeitshöhe.
Deine Küchentheke als Raumteiler wartet auf dich
Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, wie eine Theke in deinem Grundriss wirkt. Maßgenau, individuell und ohne Risiko. So vermeidest du teure Planungsfehler und bekommst ein klares Bild deiner neuen Küche.