Die 8 besten Tipps für optimale Küchenanordnung

Die 8 besten Tipps für optimale Küchenanordnung Die 8 besten Tipps für optimale Küchenanordnung

Du planst eine neue Küche oder willst deine bestehende endlich so umgestalten, dass das Kochen wieder Spaß macht? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du für eine wirklich funktionierende Küche brauchst: welche Grundprinzipien wirklich zählen, welche Fehler die meisten machen – und wie du mit einer optimalen Küchenanordnung täglich Zeit, Nerven und Wege sparst. Am Ende weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen.

optimale kuechenanordnung outline 1

Warum die optimale Küchenanordnung über Freude und Frust beim Kochen entscheidet

Stell dir vor: Du kochst ein Abendessen für die Familie. Der Topf brodelt auf dem Herd, du brauchst Salz – das steht drei Meter entfernt. Das Schneidebrett liegt auf der anderen Seite der Küche, die Gewürze sind irgendwo in einem Eckschrank versteckt. Klingt anstrengend? Das ist leider Alltag in vielen Küchen, die ohne durchdachten Plan entstanden sind.

Eine optimale Küchenanordnung ändert genau das. Sie sorgt dafür, dass Herd, Spüle, Kühlschrank und Arbeitsfläche in einer logischen Beziehung zueinander stehen, dass Abläufe intuitiv funktionieren und du dich beim Kochen nicht selbst im Weg stehst. Das klingt simpel, hat aber einen riesigen Effekt auf deinen Küchenalltag – egal ob du täglich frisch kochst oder die Küche hauptsächlich für schnelle Gerichte nutzt.

🔺 Das Arbeitsdreieck: Herd, Kühlschrank und Spüle sollten in einem kurzen Dreieck angeordnet sein – die Gesamtweglänge sollte idealerweise zwischen 3,6 und 6,7 Metern liegen.

📦 Stauraum clever nutzen: Hochschränke, Eckkarussells und Schubladen-Organizer maximieren den Platz – besonders wichtig in kleinen Küchen unter 10 m².

💡 Arbeitsfläche priorisieren: Mindestens 60 cm freie Arbeitsfläche neben Herd und Spüle sind unverzichtbar für sicheres, komfortables Kochen.

Kurze Wege, logisch angeordnete Zonen und ausreichend Platz zum Arbeiten – das sind die drei Grundpfeiler jeder gelungenen Küchenplanung. Wer diese Prinzipien von Anfang an berücksichtigt, muss später nicht teuer umbauen. Und genau dabei hilft dir ein professionelles 3D-Modell: Du siehst schon vorab, wie deine Küche wirken wird – und kannst Fehler gezielt vermeiden, bevor der erste Schrank befestigt wird.

Das Arbeitsdreieck: Das wichtigste Prinzip der optimalen Küchenanordnung

optimale kuechenanordnung outline 2

Das Arbeitsdreieck ist kein neues Konzept – aber es ist bis heute der verlässlichste Kompass für eine optimale Küchenanordnung. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Die drei zentralen Arbeitsstationen deiner Küche – Kühlschrank, Spüle und Herd – sollten so angeordnet sein, dass kurze, ungehinderte Wege zwischen ihnen entstehen.

In der Praxis bedeutet das: Wenn du vom Kühlschrank Gemüse holst, zur Spüle gehst, um es zu waschen, und dann zum Herd, um es zu braten, sollten diese Wege zusammen nicht mehr als 6,7 Meter betragen. Unter 3,6 Meter ist es wiederum zu eng – du brauchst Platz zum Arbeiten. Der ideale Bereich liegt also dazwischen.

Richtwerte für das Arbeitsdreieck:

Weglänge gesamt Bewertung
Unter 3,6 m Zu eng – eingeschränkte Bewegungsfreiheit
3,6 – 5,0 m Ideal für kompakte und mittelgroße Küchen
5,0 – 6,7 m Gut für große Küchen und Kochinseln
Über 6,7 m Zu weit – unnötige Laufwege beim Kochen

Moderne Küchenplanung erweitert das klassische Dreieck um eine vierte Zone: die Vorbereitungszone. Hier findet das Schneiden, Würzen und Anrichten statt – sie sollte unmittelbar neben der Spüle oder dem Herd liegen. Willst du wissen, ob das Arbeitsdreieck in deiner geplanten Küche wirklich aufgeht? Genau das siehst du maßstabsgetreu in einem kostenlosen 3D-Modell.

Die häufigsten Fehler bei der Küchenanordnung – und wie du sie vermeidest

optimale kuechenanordnung outline 3

Viele Küchenprobleme entstehen nicht durch schlechte Möbel, sondern durch eine fehlerhafte Anordnung. Hier sind die Klassiker – und was du stattdessen tun solltest:

Herd neben dem Kühlschrank

Heiße Töpfe und Kühlaggregate vertragen sich schlecht. Der Kühlschrank arbeitet gegen die Hitze an – das kostet Strom und verkürzt die Lebensdauer. Halte mindestens 30 cm Abstand, besser 50 cm.

Zu wenig Arbeitsfläche neben dem Herd

Wo stellst du den heißen Topf ab? Mindestens 40 cm freie Fläche rechts und links vom Herd sind Pflicht. Plane besser 60 cm ein – dann hast du auch Platz für Schneidebretter und Schüsseln.

Kücheninsel ohne ausreichend Umgebungsplatz

Viele unterschätzen den Platzbedarf rund um eine Insel. Zwischen Insel und Schränken sollten mindestens 90 cm, besser 120 cm Freiraum bleiben – nur so lassen sich Schranktüren und Geräte bequem öffnen. Schau dir vor der Entscheidung gerne Lösungen für eine Küche mit Insel im kleinen Raum an.

Tote Ecken ignorieren

Eckschränke sind berüchtigt dafür, zum Staubraum für vergessene Dinge zu werden. Mit Karussell-Systemen, Pull-out-Körben oder speziellen Ecklösungen lässt sich jede tote Ecke sinnvoll nutzen. Wie das geht, zeigen wir dir ausführlich im Artikel zum optimalen Nutzen von toten Ecken in der Küche.

Beleuchtung als Nachgedanke

Wer Schneidbretter und Töpfe im Schatten der Oberschränke vorbereitet, arbeitet nicht nur unbequem – es ist auch gefährlich. Plane Arbeitsbeleuchtung unter den Oberschränken von Anfang an mit ein.

Plane deine Küchensteckdosen so, dass Kaffeemaschine, Wasserkocher und Toaster auf der Arbeitsfläche stehen können, ohne dass Kabel quer durch die Küche verlaufen. Mindestens eine Steckdose alle 80 cm Arbeitsfläche ist empfehlenswert.

Grundprinzipien für eine optimale Küchenanordnung im Überblick

optimale kuechenanordnung outline 4

Neben dem Arbeitsdreieck gibt es weitere Grundprinzipien, die jede optimale Küchenanordnung auszeichnen. Wer diese von Anfang an in die Planung einbezieht, spart später teure Kompromisse.

  • Arbeitsdreieck zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank einhalten – Gesamtweglänge 3,6 bis 6,7 m
  • Arbeitshöhe ergonomisch anpassen – Faustregel: Ellbogenhöhe minus 10 bis 15 cm, typisch 85–95 cm
  • Ausreichend Arbeitsfläche einplanen – mindestens 60 cm neben Herd und Spüle
  • Stauraumplanung von der Nutzung her denken – was greifst du täglich an?
  • Beleuchtung in drei Ebenen: Decke, Unterschrank, Deko – für Sicherheit und Atmosphäre
  • Bewegungsfreiheit sicherstellen – mindestens 120 cm vor Arbeitsflächen für zwei Personen
  • Zonentrennung – Vorbereiten, Kochen, Spülen als logische Abfolge anordnen
Siehe auch
Die 8 besten Tipps für Küche U Form Schmal

Besonders der letzte Punkt – die Zonentrennung – wird oft unterschätzt. Wenn Vorbereitungszone und Spülzone auf verschiedenen Seiten der Küche liegen, entstehen unnötige Wege. Die logische Abfolge ist: Kühlschrank → Vorbereitungszone → Spüle → Herd → Anrichten. Folgt deine Küche dieser Reihenfolge, arbeitet sie für dich statt gegen dich.

„Ich dachte, eine Kücheninsel macht automatisch alles besser. Aber erst durch das 3D-Modell haben wir gemerkt, dass wir dafür 30 cm mehr Platz einplanen mussten – sonst wäre die Schublade der Insel gegen den Herd gestoßen. Diese eine Erkenntnis hat uns eine teure Umplanung erspart.“
– Kundin aus München, Neuplanung Altbau-Küche

Optimale Küchenanordnung nach Küchenform: L, U oder Galley?

optimale kuechenanordnung outline 5

Die Küchenform bestimmt maßgeblich, welche optimale Küchenanordnung für deinen Raum möglich ist. Jede Form hat ihre Stärken – und ihre typischen Tücken.

L-Küche

Ideal für mittelgroße Räume ab ca. 10 m². Sie schafft eine natürliche Trennung von Koch- und Essbereich und lässt sich gut mit einem Esstisch kombinieren. Das Arbeitsdreieck lässt sich hier fast immer optimal umsetzen. Mehr dazu in unserer Übersicht zu Grundriss-Ideen für die L-förmige Küche.

U-Küche

Maximaler Stauraum und kürzeste Wege – die U-Küche ist das Kraftpaket unter den Küchenformen. Voraussetzung: mindestens 2,40 m Raumbreite, damit du dich bequem bewegen kannst. Anregungen und Maße findest du im Grundriss-Guide für die U-Küche.

Galley / Zweizeilenküche

Die effizienteste Lösung für schmale Räume. Gegenüberliegende Arbeitsflächen sorgen für kurze Wege und maximale Nutzfläche auf kleinstem Raum. Besonders beliebt in Reihenhäusern – mehr dazu im Ratgeber zur Küchenplanung im Reihenhaus.

Inselküche

Der Klassiker für offene Wohnküchen. Die Insel dient als zusätzliche Arbeitsfläche, Bar oder Esstisch – und macht die Küche zum Mittelpunkt des Wohnens. Für kreative Kücheninsel-Ideen lohnt sich ein Blick in unsere Galerie.

Welche Form am besten zu dir passt, hängt von deinem Grundriss, deinen Kochgewohnheiten und der Raumgröße ab. Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber ein maßgenaues 3D-Modell zeigt dir schnell, welche Lösung in deinem Raum wirklich funktioniert. Jetzt kostenlos und unverbindlich anfragen →

Warum professionelle Planung den Unterschied macht – und wie das 3D-Modell hilft

Bei IKEA, Hornbach oder Online-Planern kannst du deine Küche selbst zusammenstellen. Das klingt praktisch – hat aber einen entscheidenden Haken: Diese Tools kennen deinen Raum nicht wirklich. Sie wissen nicht, wo deine Rohre liegen, wie der Lichteinfall ist oder ob die geplante Schranktür gegen die Heizung stößt.

Professionelle Küchenplanung mit einem maßgenauen 3D-Modell geht einen entscheidenden Schritt weiter:

  • Du siehst deine optimale Küchenanordnung in 3D – nicht nur als Grundriss, sondern in echter Perspektive
  • Kollisionen zwischen Türen, Schubladen und Geräten werden vor dem Kauf sichtbar
  • Arbeitswege und Zoneneinteilung lassen sich virtuell testen
  • Du bekommst konkrete Empfehlungen zu Maßen, Materialien und Ausstattung
  • Das Ergebnis ist kostenlos und unverbindlich – kein Risiko für dich
In 3 Schritten zur Traumküche:
1️⃣ Maße und Fotos deines Raums übermitteln
2️⃣ Unsere Planer erstellen dein individuelles 3D-Modell
3️⃣ Du erhältst dein Modell kostenlos und unverbindlich – mit Planungstipps inklusive

Arbeitsbereiche clever einteilen: So gelingt die ideale Küchenanordnung

optimale kuechenanordnung outline 6

Eine gut durchdachte Einteilung der Arbeitsbereiche ist das Herzstück jeder optimalen Küchenanordnung. Die klassische Unterteilung in Vorbereitungszone, Kochzone und Spülzone klingt einfach – aber in der Praxis scheitert sie oft an fehlender Konsequenz.

Hier ein praxiserprobtes Zonenkonzept, das in den meisten Küchen funktioniert:

Zone Inhalt Mindestbreite
Lagerzone Kühlschrank, Vorratsschränke, Speisekammer 60 cm
Vorbereitungszone Arbeitsfläche, Messer, Schneidebretter 80–100 cm
Spülzone Spüle, Geschirrspüler, Abtropffläche 80 cm
Kochzone Herd, Backofen, Dunstabzug 60–80 cm
Anrichtezone Platz für fertige Gerichte, Teller, Warmhaltefläche 40–60 cm

Wenn du eine Essecke in die Küche integrieren möchtest, plane unbedingt ausreichend Bewegungsraum ein. Eine gemütliche Sitzecke in der Küche braucht mindestens 90 cm freien Platz vor der Sitzfläche – sonst wird es schnell eng. Wer Küche und Esszimmer in einem Raum unterbringen möchte, findet in unserem Ratgeber zu Küche und Esszimmer in einem Raum viele praktische Ideen.

Optimale Küchenanordnung auf kleinem Raum: So funktioniert es

optimale kuechenanordnung outline 7

Wenig Platz bedeutet nicht wenig Möglichkeiten – im Gegenteil. Gerade kleine Küchen profitieren enorm von einer konsequenten optimalen Küchenanordnung, weil jeder Zentimeter zählt. Wer hier schlau plant, hat am Ende mehr nutzbare Fläche als in einer schlecht geplanten Großküche.

Die wichtigsten Stellschrauben in kleinen Küchen:

Vertikaler Stauraum statt horizontaler Fläche

Nutze die Höhe! Hochschränke bis zur Decke bieten enorm viel Stauraum, ohne wertvolle Bodenfläche zu belegen. Hängende Regale, Magnetleisten für Messer und Hakenleisten für Töpfe halten die Arbeitsfläche frei.

Multifunktionale Möbel nutzen

Ein ausklappbarer Wandtisch, eine mobile Kücheninsel auf Rollen oder eine schmale Esstischlösung für die kleine Küche schaffen Flexibilität, ohne dauerhaft Platz zu blockieren.

Eckbereiche intelligent erschließen

Tote Ecken sind in kleinen Küchen besonders schmerzhaft. Karussell-Systeme, Le-Mans-Auszüge oder speziell geplante Ecklösungen können bis zu 0,5 m² zusätzliche Nutzfläche erschließen. Mehr Ideen findest du in unserem Artikel zu Ideen für die tote Ecke in der Küche.

Optik und Licht clever einsetzen

Helle Fronten, Hochglanz oder helles Holz lassen kleine Küchen größer wirken. Eine gute Arbeitsbeleuchtung unter den Oberschränken ist dabei nicht nur Optik, sondern echte Funktionalität. Wer eine kleine Küche mit viel Stauraum plant, findet dort noch mehr konkrete Tipps.

Wenn du Oberschränke weglässt und stattdessen offene Regale planst, wirkst du einer optischen Enge entgegen. Ob das zu dir passt, zeigt ein Blick auf Beispiele einer Küche ohne Oberschränke.

Stil und optimale Küchenanordnung: Funktion und Ästhetik zusammendenken

Eine optimale Küchenanordnung muss nicht auf Kosten des Designs gehen – ganz im Gegenteil. Die schönsten Küchen sind fast immer auch die funktionalsten. Der Trick liegt darin, Funktion und Stil von Anfang an gemeinsam zu planen statt nachträglich in Einklang zu bringen.

Siehe auch
Die 8 Tipps zum Platzbedarf Kücheninsel

Aktuelle Trendrichtungen zeigen, dass viele Küchenbesitzer bewusst auf Farbe und Materialität setzen, um ihre Küche zum Herzstück des Wohnbereichs zu machen. Besonders beliebt: eine moderne graue Küche, die zeitlos und pflegeleicht wirkt, oder eine dunkle Küche mit heller Arbeitsplatte für einen kontraststarken Look.

Auch die Beleuchtung über der Kücheninsel ist längst kein Nebenschauplatz mehr – die richtigen Lampen über der Kücheninsel setzen ein architektonisches Statement und zonieren den Raum gleichzeitig. Und wer eine kompakte Küche unterm Dach plant, sollte sich unbedingt Ideen zur Mini-Küche unter der Dachschräge anschauen – dort steckt oft mehr Potenzial als gedacht.

So planst du deine optimale Küchenanordnung Schritt für Schritt

Gute Planung braucht eine klare Reihenfolge. Wer diese einhält, spart sich teure Korrekturen – und bekommt am Ende eine Küche, die wirklich zu seinem Alltag passt.

Raum aufmessen und dokumentieren

Messe Länge, Breite und Höhe des Raums. Notiere alle Fenster, Türen, Heizkörper, Steckdosen und bestehenden Anschlüsse (Wasser, Abwasser, Gas, Strom). Mache Fotos von allen vier Wänden und der Decke.

Küchenform festlegen

Entscheide dich für eine Grundform (L, U, Galley oder Insel) – orientiere dich dabei an der Raumgröße, den Türöffnungen und deinen Kochgewohnheiten. Bei Unsicherheit hilft ein professioneller Blick von außen.

Arbeitsbereiche zonieren

Plane die logische Abfolge der Zonen: Lagerung → Vorbereitung → Spülen → Kochen → Anrichten. Achte dabei auf das Arbeitsdreieck und ausreichend Arbeitsfläche in jeder Zone.

Stauraum und Geräte festlegen

Entscheide, welche Geräte integriert werden und wo. Plane Stauraum von der Nutzung her: Was greifst du täglich an? Das kommt auf Griffhöhe. Was selten? Das darf weiter weg oder höher.

3D-Modell erstellen lassen

Bevor der erste Auftrag erteilt wird: Lass deine Planung in einem maßgenauen 3D-Modell visualisieren. So erkennst du Fehler, die auf dem Papier unsichtbar bleiben – und kannst die optimale Küchenanordnung vor dem Kauf virtuell testen. Das kostet dich nichts. Jetzt kostenloses 3D-Modell anfragen →

Mit der richtigen Küchenanordnung langfristig Zeit und Nerven sparen

optimale kuechenanordnung outline 8

Eine optimale Küchenanordnung ist keine einmalige Investition in Optik – sie ist eine dauerhafte Investition in Lebensqualität. Wer einmal Zeit in die durchdachte Planung steckt, spart täglich Minuten, vermeidet Stress und kocht einfach lieber. Das klingt nach einer kleinen Sache. Aber multipliziert man das über Monate und Jahre, ist es ein riesiger Unterschied.

Besonders spürbar wird das, wenn mehrere Personen gleichzeitig in der Küche tätig sind – Familienalltag, Kochen mit Freunden oder das schnelle Frühstück vor der Arbeit. Eine logisch strukturierte, ergonomische Küche bewältigt all das problemlos. Eine schlecht geplante Küche wird in diesen Momenten zur Quelle von Frust und Enge.

Wer über eine Neugestaltung der Küche nachdenkt, steht oft vor der Frage, ob ein kompletter Umbau nötig ist oder ob schon kleine Veränderungen in der Anordnung den Unterschied machen. Die Antwort hängt vom individuellen Grundriss ab – und genau das zeigt ein professionelles 3D-Modell auf einen Blick. Verschiedene Grundriss-Beispiele für Küchen geben dabei erste Inspiration.

Häufige Fragen zur optimalen Küchenanordnung

Was versteht man unter einer optimalen Küchenanordnung?

Eine optimale Küchenanordnung bezeichnet die durchdachte Aufstellung und Verteilung aller Arbeitsbereiche, Geräte und Möbel im Küchenraum. Ziel ist ein effizienter Arbeitsfluss zwischen den drei Hauptzonen: Kochen, Vorbereiten und Spülen. Das klassische Planungsprinzip dafür ist das Arbeitsdreieck, das Herd, Kühlschrank und Spüle in einer kurzen, ungehinderten Weglänge von 3,6 bis 6,7 Metern miteinander verbindet. Je nach Grundriss variiert die ideale Umsetzung – ob L-Form, U-Küche oder Zweizeilenküche.

Welches Küchenlayout ist für kleine Räume am besten geeignet?

Für kleine Küchen empfiehlt sich häufig eine L-förmige oder eine Zweizeilenküche (Galley), da beide Grundrisse den vorhandenen Platz besonders effizient nutzen. Die Galley eignet sich vor allem für schmale Räume, während die L-Küche in kompakten Quadratgrundrissen mehr Arbeitsfläche bietet. Hochschränke bis zur Decke und hängende Aufbewahrungssysteme helfen zusätzlich, die Nutzfläche zu maximieren. Helle Fronten lassen die Küche größer wirken.

Was ist das Arbeitsdreieck und wie beeinflusst es die Küchenplanung?

Das Arbeitsdreieck verbindet die drei zentralen Arbeitsstationen – Kühlschrank, Herd und Spüle – in einem gedachten Dreieck. Je kürzer und ungehinderter die Wege zwischen diesen Punkten sind, desto effizienter gestaltet sich der Kochablauf. Als Richtwert gilt eine Gesamtweglänge von 3,6 bis 6,7 Metern. Moderne Küchenkonzepte erweitern dieses Prinzip um eine vierte Zone – die Vorbereitungszone. Das Arbeitsdreieck bleibt aber das wichtigste Grundprinzip für eine funktionierende optimale Küchenanordnung.

Wie unterscheiden sich L-Küche, U-Küche und Inselküche in ihrer Funktionalität?

Die L-förmige Küche bietet eine gute Balance zwischen Arbeitsfläche und Bewegungsfreiheit und eignet sich für mittelgroße Räume. Die U-Küche maximiert die verfügbare Arbeitsfläche und den Stauraum, benötigt aber mindestens 2,40 m Raumbreite. Die Inselküche ergänzt ein bestehendes Layout durch ein freistehendes Modul, das als Arbeits-, Koch- oder Essbereich dient. Sie fördert soziales Kochen, stellt aber die höchsten Anforderungen an den verfügbaren Platz – zwischen Insel und Schränken sind mindestens 90 cm Freiraum nötig.

Welche ergonomischen Faktoren sollte man bei der Küchengestaltung berücksichtigen?

Ergonomie in der Küchenplanung betrifft vor allem die Arbeitshöhe der Arbeitsfläche (Faustregel: Ellbogenhöhe minus 10 bis 15 cm, typisch 85–95 cm), den Abstand zwischen Unterschrank und Oberschränken sowie die Erreichbarkeit häufig genutzter Utensilien. Schubladen auf mittlerer Höhe sind schonender für den Rücken als tiefe Unterschränke. Ausziehbare Inneneinteilungen und Karussellsysteme verbessern die Zugänglichkeit in Eckbereichen erheblich.

Wie viel Platz sollte zwischen Kücheninsel und umliegenden Schränken eingeplant werden?

Zwischen einer Kücheninsel und den angrenzenden Unterschränken oder Wänden sollten mindestens 90 bis 120 cm Freiraum eingeplant werden. Bei häufiger Nutzung durch mehrere Personen gleichzeitig empfehlen Küchenplaner sogar 120 bis 150 cm als idealen Durchgangsbereich. Ein zu geringer Abstand beeinträchtigt nicht nur die Funktionalität, sondern kann auch Sicherheitsrisiken beim Transport heißer Speisen bedeuten.

Warum ist ein 3D-Modell bei der Küchenplanung sinnvoll?

Ein maßgenaues 3D-Modell zeigt dir, wie deine geplante optimale Küchenanordnung in der Realität aussehen und funktionieren wird – in echter Perspektive, nicht nur als Grundriss. Kollisionen zwischen Türen, Schubladen und Geräten werden sichtbar, bevor der erste Schrank befestigt ist. Du kannst Arbeitswege virtuell testen und erhältst konkrete Empfehlungen zu Maßen und Materialien. Auf fachportal-kueche.de ist dieses 3D-Modell für dich kostenlos und unverbindlich.

Deine optimale Küchenanordnung – maßgenau in 3D

Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, was in deinem Raum wirklich möglich ist. Unverbindlich, ohne Risiko, und mit echten Planungstipps von erfahrenen Küchenplanern.

Jetzt kostenloses 3D-Modell anfragen →

Voriger Beitrag
Die 8 Tipps zum Platzbedarf Esstisch mit Bank

Die 8 Tipps zum Platzbedarf Esstisch mit Bank

Nächster Beitrag
8 Ideen: Speisekammer in Küche integrieren

8 Ideen: Speisekammer in Küche integrieren