8 Tipps zum Zuschuss für barrierefreie Küche

8 Tipps zum Zuschuss für barrierefreie Küche 8 Tipps zum Zuschuss für barrierefreie Küche

Du planst den Umbau zu einer barrierefreien Küche und fragst dich, welche Zuschüsse dir zustehen? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, welche Fördertöpfe es gibt, wie du den Antrag richtig stellst und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest. Am Ende weißt du genau, wie du deinen barrierefreie Küche Zuschuss erfolgreich beantragst – und kannst dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine neue barrierefreie Küche erstellen lassen, das dir bei der Planung und beim Förderantrag hilft.

💡 Auf einen Blick:

KfW-Zuschuss: Bis zu 6.250 € pro Maßnahme über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ (455-B).

Pflegekasse: Bis zu 4.000 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei anerkanntem Pflegegrad.

Kombinierbar: Beide Förderungen lassen sich in vielen Fällen gleichzeitig nutzen – Gesamtzuschüsse von über 10.000 € sind möglich.

Wichtig: Förderanträge müssen vor Baubeginn gestellt werden. Nachträgliche Anträge werden abgelehnt.

Barrierefreie Küche mit Zuschuss: Was steckt dahinter?

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Eine barrierefreie Küche ist weit mehr als ein paar abgesenkte Arbeitsflächen. Es geht darum, dass du – oder ein Angehöriger – den Küchenalltag selbstständig und sicher bewältigen kannst, auch mit eingeschränkter Mobilität, nach einem Unfall oder im höheren Alter. Das Problem: Ein solcher Umbau kostet schnell zwischen 8.000 und 25.000 €, je nach Umfang der Maßnahmen. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen barrierefreie Küche Zuschuss kannst du einen erheblichen Teil dieser Kosten abfangen.

Verschiedene Förderstellen – darunter die KfW-Bank, Pflegekassen und regionale Institutionen – bieten finanzielle Unterstützung, die viele Betroffene gar nicht kennen. Wer sich vorab einen Überblick über die realistischen Umbaukosten verschafft, kann die eigene Finanzplanung deutlich gezielter angehen und genau berechnen, welche Fördermittel den Eigenanteil auf ein tragbares Maß senken.

„Mein Mann sitzt seit seinem Unfall im Rollstuhl. Wir dachten, eine barrierefreie Küche können wir uns nicht leisten. Dann haben wir erfahren, dass wir KfW-Zuschuss und Pflegekasse kombinieren können – am Ende haben wir über 9.000 € Förderung bekommen.“

– Sabine M., 58, aus Freiburg

Wer hat Anspruch auf einen Zuschuss für eine barrierefreie Küche?

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Die Frage, ob du Anspruch auf einen barrierefreie Küche Zuschuss hast, hängt vor allem von deiner persönlichen Situation und dem gewählten Förderprogramm ab. Grundsätzlich gilt: Du musst nicht zwingend im Rollstuhl sitzen, um Fördermittel zu erhalten. Auch altersbedingte Mobilitätseinschränkungen, chronische Erkrankungen oder eine dauerhafte Gehbehinderung können den Anspruch begründen.

Wer kann Förderung beantragen?

Pflegekasse (bis 4.000 €): Personen mit anerkanntem Pflegegrad 1–5. Ein formloser Antrag bei deiner Pflegekasse reicht als erster Schritt. Voraussetzung: Die Maßnahme muss die häusliche Pflege erleichtern oder die selbstständige Lebensführung ermöglichen.

KfW-Programm 455-B (bis 6.250 €): Hier gibt es keine Altersbeschränkung und keinen Pflegegrad als Voraussetzung. Eigentümer und Mieter (mit Zustimmung des Vermieters) können gleichermaßen Anträge stellen. Das macht die KfW-Förderung besonders attraktiv für alle, die präventiv umbauen möchten.

Sozialamt und kommunale Zuschüsse: Bei geringem Einkommen greifen zusätzliche Hilfen. Die Verfügbarkeit variiert je nach Bundesland und Kommune.

Wichtig ist, dass du frühzeitig die richtigen Nachweise zusammenstellst. Für die Pflegekasse brauchst du in der Regel ein ärztliches Attest oder ein Pflegegutachten, das den Bedarf an einer barrierefreien Küchengestaltung klar belegt. Wenn du unsicher bist, ob du die Voraussetzungen erfüllst, wende dich an deine Pflegekasse oder einen unabhängigen Pflegeberater – die Beratung ist kostenlos und kann dir viel Unsicherheit nehmen.

Auch wenn du noch keinen Pflegegrad hast, kann sich ein Antrag bei der KfW lohnen. Die KfW fördert barrierefreie Umbauten unabhängig vom Gesundheitszustand – allein die bauliche Maßnahme zählt. So kannst du deine Küche schon heute fit für die Zukunft machen.

Welche Förderstellen gewähren einen barrierefreie Küche Zuschuss?

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In Deutschland gibt es mehrere Anlaufstellen, die einen barrierefreie Küche Zuschuss gewähren. Die wichtigsten Fördertöpfe im Überblick:

Förderstelle Max. Zuschuss Voraussetzung Besonderheit
KfW-Bank (Programm 455-B) Bis 6.250 € pro Maßnahme Keine Altersbeschränkung, kein Pflegegrad nötig Antrag über Hausbank, vor Baubeginn
Pflegekasse (§ 40 SGB XI) Bis 4.000 € pro Maßnahme Pflegegrad 1–5 erforderlich Formloser Antrag möglich
Sozialamt / Eingliederungshilfe Variabel, oft Vollfinanzierung Nachweis der Bedürftigkeit Einkommens- und Vermögensprüfung
Landesförderbanken Je nach Bundesland unterschiedlich Wohnsitz im jeweiligen Bundesland Ergänzend zu KfW und Pflegekasse
Berufsgenossenschaft Bis zur vollen Kostenübernahme Arbeitsunfall oder Berufskrankheit Antrag beim zuständigen Unfallversicherungsträger

Besonders interessant: Du kannst mehrere Förderprogramme miteinander kombinieren, solange keine Doppelförderung desselben Kostenanteils erfolgt. In der Praxis bedeutet das: Lass dir von deinem Küchenstudio oder Handwerker getrennte Kostenvoranschläge für unterschiedliche Maßnahmen erstellen – so kannst du beispielsweise die Absenkung der Arbeitsflächen über die KfW und den Einbau eines unterfahrbaren Spülbeckens über die Pflegekasse fördern lassen.

Wer in einer Wohnung mit besonderen Raumsituationen wie Dachschrägen lebt, benötigt häufig individuelle Planungslösungen. Gerade hier lohnt sich ein professionelles 3D-Modell, das zeigt, wie die barrierefreie Küche im konkreten Raum aussehen kann – und das gleichzeitig als Planungsgrundlage für den Förderantrag dient.

Wie hoch ist der Zuschuss für eine barrierefreie Küche?

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Die konkrete Förderhöhe hängt davon ab, welche Programme du nutzt und wie umfangreich dein Umbau ausfällt. Hier ein realistisches Rechenbeispiel, das zeigt, was möglich ist:

Rechenbeispiel: Familie Meier aus Stuttgart

Ausgangslage: Herr Meier (67) hat Pflegegrad 2. Die Küche soll barrierefrei umgebaut werden: unterfahrbare Arbeitsflächen, höhenverstellbare Oberschränke, Verbreiterung des Zugangs, neues Induktionskochfeld auf ergonomischer Höhe.

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Gesamtkosten des Umbaus: 18.500 €

KfW-Zuschuss (455-B): 10 % der förderfähigen Kosten = 1.850 € (max. 6.250 €)

Pflegekasse: 4.000 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Gesamtförderung: 5.850 €

Eigenanteil: 12.650 € statt 18.500 €

Bei einem umfangreicheren Umbau mit mehreren förderfähigen Einzelmaßnahmen kann die KfW-Förderung sogar bis zu 6.250 € pro Maßnahme betragen. Die maximale Gesamtfördersumme der KfW liegt bei 25.000 € pro Wohneinheit, wenn mehrere Maßnahmen kombiniert werden. Zusammen mit dem Zuschuss der Pflegekasse sind somit Gesamtzuschüsse von deutlich über 10.000 € realistisch.

Beantrage immer zuerst eine individuelle Beratung bei deiner Pflegekasse und informiere dich parallel bei der KfW. So stellst du sicher, dass du keinen Fördertopf übersiehst. Unser kostenloser 3D-Planungsservice hilft dir dabei, die benötigten Maßnahmen genau zu definieren – das erleichtert auch die Kostenkalkulation für den Förderantrag erheblich.

Diese Umbaumaßnahmen werden beim barrierefreie Küche Zuschuss gefördert

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Nicht jede Küchenanpassung ist automatisch förderfähig. Damit dein Antrag Erfolg hat, müssen die geplanten Maßnahmen klar der Barrierefreiheit dienen. Hier ein Überblick, was typischerweise gefördert wird – und was nicht:

✔ Geförderte Maßnahmen:

  • Absenkung von Arbeitsflächen und Spüle auf rollstuhlgerechte Höhe (ca. 80 cm)
  • Einbau unterfahrbarer Unterschränke mit mindestens 67 cm lichter Höhe
  • Höhenverstellbare Küchenelemente (elektrisch oder manuell)
  • Barrierefreie Elektrogeräte: Backofen auf ergonomischer Höhe, leicht bedienbare Induktionskochfelder
  • Verbreiterung der Zugänge und Bewegungsflächen (mind. 150 cm Wendekreis für Rollstuhlfahrer)
  • Grifffreundliche Schubladen- und Schranksysteme statt schwer zugänglicher Drehtüren
  • Rutschfeste Bodenbeläge und Beseitigung von Schwellen
  • Kontrastreich gestaltete Bedienelemente und Armaturen
  • Anpassung der Lichtverhältnisse (blendfreie Arbeitsplatzbeleuchtung)

⚠ Nicht förderfähig sind in der Regel:

Rein optische Veränderungen wie eine neue Wanddekoration, dekorative Upgrades oder der Austausch funktionierender Geräte ohne barrierefreien Mehrwert. Auch reine Designanpassungen – etwa der Wechsel zu einer zweifarbigen Küchenfront – werden nicht gefördert, sofern sie keinen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten.

Eine gründliche Vorplanung ist entscheidend, damit du nur förderfähige Maßnahmen in deinen Antrag aufnimmst. Je detaillierter dein Planungsdokument, desto höher die Bewilligungschancen. Genau hier hilft dir ein professionelles 3D-Modell: Es zeigt auf einen Blick, welche konkreten baulichen Veränderungen geplant sind – und gibt der Förderstelle die nötige Entscheidungsgrundlage. Wenn du beispielsweise eine L-Küche mit Fenster planst, kann das 3D-Modell zeigen, wie die Arbeitsflächen abgesenkt und der Wendekreis für den Rollstuhl gewährleistet werden.

In 5 Schritten zum barrierefreie Küche Zuschuss: So gehst du vor

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Der Antragsprozess wirkt auf den ersten Blick kompliziert, lässt sich aber in klare Schritte aufteilen. Hier ist dein konkreter Fahrplan:

Bedarf ermitteln und dokumentieren

Lass dir von deinem Arzt ein Attest ausstellen, das die medizinische Notwendigkeit der barrierefreien Küche bescheinigt. Bei vorhandenem Pflegegrad reicht oft das bestehende Pflegegutachten. Dokumentiere den aktuellen Zustand deiner Küche mit Fotos – die brauchst du später für den Antrag.

Kostenfreie Küchenplanung nutzen

Bevor du Kostenvoranschläge einholst, solltest du wissen, wie deine neue barrierefreie Küche aussehen soll. Fordere jetzt dein kostenloses 3D-Modell an – damit hast du eine professionelle Planungsgrundlage, die du sowohl für den Förderantrag als auch für Handwerker-Angebote nutzen kannst. In der Planung berücksichtigen wir exakte Maße, Bewegungsflächen und barrierefreie Standards.

Kostenvoranschläge einholen und Förderstellen kontaktieren

Hole mindestens zwei bis drei Kostenvoranschläge von qualifizierten Handwerkern oder Küchenstudios ein. Achte darauf, dass die Angebote die einzelnen Maßnahmen getrennt aufschlüsseln – das ist wichtig für die Zuordnung zu verschiedenen Fördertöpfen. Kontaktiere parallel deine Pflegekasse, die KfW und ggf. dein Sozialamt.

Förderanträge stellen – VOR dem Baubeginn

Das ist der kritischste Punkt: Stelle alle Förderanträge, bevor auch nur ein Handwerker anfängt. Den KfW-Antrag stellst du über deine Hausbank, den Pflegekassenantrag direkt bei deiner Kasse (formlos per Brief reicht). Lege allen Anträgen bei: Kostenvoranschläge, ärztliches Attest, Grundrissplanung (dein 3D-Modell ist hier Gold wert) und eine Beschreibung der geplanten Maßnahmen.

Bewilligung abwarten, dann umbauen und abrechnen

Warte die schriftliche Bewilligung ab, bevor du Aufträge vergibst. Nach dem Umbau reichst du die Rechnungen und Verwendungsnachweise bei den jeweiligen Förderstellen ein. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen nach Prüfung der Unterlagen.

„Das 3D-Modell war für uns der Durchbruch. Die Pflegekasse hat sofort gesehen, welche Maßnahmen geplant sind und warum sie nötig sind. Ohne diese Visualisierung hätte der Antrag vermutlich deutlich länger gedauert.“

– Thomas K., 72, aus Düsseldorf

Häufige Fehler beim Beantragen des barrierefreie Küche Zuschuss – und wie du sie vermeidest

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Jedes Jahr werden tausende Förderanträge abgelehnt – oft aus vermeidbaren Gründen. Die folgenden Fehler sind die häufigsten Stolperfallen, die du unbedingt kennen solltest:

Fehler 1: Umbau beginnt vor der Antragsbewilligung

Der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund. Sobald ein Handwerker mit den Arbeiten beginnt – auch wenn es nur vorbereitende Maßnahmen wie der Abriss alter Schränke sind – gilt der Umbau als „begonnen“. Förderanträge werden dann in aller Regel abgelehnt, auch wenn der Antrag parallel eingereicht wurde. Lösung: Erst den Bewilligungsbescheid abwarten, dann beauftragen.

Fehler 2: Unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen

Fehlende Kostenvoranschläge, ein unvollständiges Attest oder unklare Maßnahmenbeschreibungen führen zu Nachfragen und Verzögerungen – oder direkt zur Ablehnung. Lösung: Nutze eine Checkliste (siehe unten) und lass die Unterlagen von einem Pflegeberater gegenlesen, bevor du sie einreichst.

Fehler 3: Nicht förderfähige Maßnahmen im Antrag

Wer den neuen Kühlschrank oder eine schicke Kücheninsel mit Theke über den Förderantrag finanzieren möchte, wird enttäuscht. Nur Maßnahmen, die nachweislich der Barrierefreiheit dienen, sind förderfähig. Lösung: Trenne klar zwischen barrierefreien Umbauten und optionalen Extras in deinen Kostenvoranschlägen.

Fehler 4: Nur eine Förderstelle kontaktieren

Viele Antragsteller beantragen nur bei der Pflegekasse oder nur bei der KfW – und verschenken damit bares Geld. Lösung: Prüfe systematisch alle Fördermöglichkeiten und kombiniere, was möglich ist.

Checkliste: Unterlagen für den Förderantrag

Mit dieser Checkliste stellst du sicher, dass dein Antrag auf den barrierefreie Küche Zuschuss vollständig ist und keine vermeidbaren Verzögerungen entstehen:

  • Ärztliches Attest oder Pflegegutachten mit Beschreibung der Einschränkungen
  • Mindestens zwei detaillierte Kostenvoranschläge mit getrennter Aufschlüsselung der Einzelmaßnahmen
  • Grundriss oder 3D-Planung der geplanten Küche (Ist-Zustand und Soll-Zustand)
  • Fotos der aktuellen Küchensituation
  • Schriftliche Begründung, warum die Maßnahmen medizinisch notwendig sind
  • Bei Mietwohnung: schriftliche Zustimmung des Vermieters
  • Kopie des Pflegegrad-Bescheids (falls vorhanden)
  • Ausgefülltes Antragsformular der jeweiligen Förderstelle
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Ein professionelles 3D-Modell deiner geplanten Küche ersetzt zwar keinen Kostenvoranschlag, macht aber den Antrag deutlich überzeugender. Förderstellen sehen auf einen Blick, welche baulichen Veränderungen geplant sind. Hier kannst du dein kostenloses 3D-Modell anfordern – es unterstützt dich bei Planung und Antragstellung gleichermaßen.

Barrierefreie Küche mit Zuschuss: Lohnt sich der Umbau wirklich?

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Die ehrliche Antwort: Ja – und zwar nicht nur finanziell. Eine barrierefreie Küche gibt dir ein Stück Unabhängigkeit zurück, das unbezahlbar ist. Wenn du morgens deinen Kaffee selbst kochen kannst, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein, verändert das dein Lebensgefühl grundlegend. Gleichzeitig entlastet eine durchdacht geplante barrierefreie Küche auch pflegende Angehörige erheblich.

Aus rein finanzieller Sicht: Bei Gesamtkosten von 15.000 bis 20.000 € und einer realisierbaren Förderung von 6.000 bis 10.000 € liegt dein Eigenanteil oft im Bereich einer herkömmlichen Küchenrenovierung. Dazu kommt, dass barrierefreie Umbauten den Wert deiner Immobilie steigern – altersgerechter Wohnraum wird in Deutschland zunehmend nachgefragt. Wenn du deinen Küchenraum ohnehin neu gestalten möchtest, lohnt sich der Blick auf gemütliche Küchenkonzepte, die Barrierefreiheit und Wohlfühlatmosphäre verbinden.

🏠 Selbstständigkeit erhalten

Kochen, Spülen und Alltagstätigkeiten eigenständig erledigen – auch mit körperlichen Einschränkungen. Das bedeutet weniger Abhängigkeit und mehr Lebensqualität im eigenen Zuhause.

💰 Finanzielle Entlastung

Mit der richtigen Förderkombination übernehmen KfW und Pflegekasse bis zu zwei Drittel der Umbaukosten. Der Eigenanteil bleibt oft überraschend gering.

📈 Wertsteigerung der Immobilie

Barrierefreier Wohnraum ist gefragt wie nie. Ein altersgerecht umgebauter Küchenbereich erhöht den Marktwert deiner Wohnung oder deines Hauses.

❤️ Entlastung für Angehörige

Eine durchdachte barrierefreie Küche reduziert den Pflegeaufwand und gibt allen Beteiligten mehr Raum für ein selbstbestimmtes Zusammenleben.

Spezielle Situationen: Barrierefreie Küche in besonderen Raumsituationen

Nicht jede Wohnung bietet ideale Voraussetzungen für eine barrierefreie Küche. Gerade in Altbauwohnungen oder bei schmalen Küchengrundrissen stellt sich die Frage, wie Barrierefreiheit überhaupt umgesetzt werden kann. Die gute Nachricht: Auch in schwierigen Raumsituationen gibt es Lösungen, und diese sind in der Regel ebenso förderfähig wie Umbauten in großzügigen Räumen.

Wer etwa einen offenen Wohn-Essbereich mit integrierter Küche plant, kann den gewonnenen Platz gezielt für breitere Bewegungsflächen nutzen. In besonders kleinen Küchen kann eine clevere Raumlösung mit integriertem Essplatz dafür sorgen, dass der vorhandene Raum optimal genutzt wird, ohne auf Barrierefreiheit verzichten zu müssen. In all diesen Fällen zeigt ein individuelles 3D-Modell am besten, welche Lösungen in deinem konkreten Grundriss möglich sind.

Auch die Gestaltung des Bodenbelags spielt eine Rolle: Ein sauberer Übergang zwischen Fliesen und Parkett in offenen Küchen muss schwellenfrei ausgeführt werden, damit Rollstuhlfahrer problemlos zwischen den Bereichen wechseln können – eine Maßnahme, die ebenfalls förderfähig sein kann.

Barrierefreie Küche planen: Warum ein 3D-Modell den Unterschied macht

Bei einer barrierefreien Küche kommt es auf Zentimeter an: Ist die Arbeitsfläche wirklich unterfahrbar? Reicht der Wendekreis vor der Spüle? Passt der Backofen auf die richtige Höhe? Diese Fragen lassen sich am besten mit einem maßstabsgetreuen 3D-Modell beantworten, das auf deinen konkreten Grundriss zugeschnitten ist.

Unser kostenloser 3D-Planungsservice berücksichtigt alle relevanten Normen für barrierefreies Bauen (DIN 18040-2) und zeigt dir genau, wie deine neue Küche aussehen wird – inklusive Bewegungsflächen, Greifhöhen und der optimalen Anordnung aller Elemente. Das Ergebnis ist nicht nur eine visuelle Planungshilfe, sondern auch ein überzeugendes Dokument für deinen Förderantrag.

Was dir das 3D-Modell konkret bringt:

✔ Exakte Visualisierung deiner barrierefreien Küche im eigenen Grundriss

✔ Überprüfung aller Maße und Bewegungsflächen nach DIN 18040-2

✔ Professionelle Planungsgrundlage für Kostenvoranschläge

✔ Überzeugendes Dokument für den Förderantrag bei KfW und Pflegekasse

✔ Kostenlos und unverbindlich – kein Risiko für dich

Häufige Fragen zum barrierefreie Küche Zuschuss

Kann ich den KfW-Zuschuss und die Pflegekassenleistung gleichzeitig nutzen?

Ja, eine Kombination ist grundsätzlich möglich, solange nicht derselbe Kostenanteil doppelt gefördert wird. Du solltest in deinen Kostenvoranschlägen die einzelnen Maßnahmen klar trennen und jeweils einer Förderstelle zuordnen. Beide Anträge kannst du parallel stellen – das spart Zeit.

Brauche ich einen Pflegegrad, um Fördermittel zu bekommen?

Nicht unbedingt. Für den KfW-Zuschuss (Programm 455-B) brauchst du keinen Pflegegrad – hier zählt allein die bauliche Maßnahme. Für den Zuschuss der Pflegekasse hingegen ist mindestens Pflegegrad 1 erforderlich. Wenn du keinen Pflegegrad hast, aber altersbedingt umbauen möchtest, ist die KfW deine beste Anlaufstelle.

Was passiert, wenn mein Förderantrag abgelehnt wird?

Zunächst: Keine Panik. Prüfe den Ablehnungsbescheid genau – oft fehlen nur einzelne Unterlagen oder die Begründung ist unzureichend. Du hast in der Regel die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Ergänze die fehlenden Nachweise und reiche den Antrag erneut ein. Ein detailliertes 3D-Modell kann hier helfen, den Bedarf visuell nachvollziehbar zu machen.

Wie lange dauert die Bearbeitung des Förderantrags?

Die Bearbeitungszeit variiert je nach Förderstelle. Bei der Pflegekasse dauert es in der Regel zwei bis vier Wochen, bei der KfW oft etwas länger (vier bis acht Wochen). Plane diese Wartezeit in deine Umbauplanung ein und beginne auf keinen Fall vor der schriftlichen Bewilligung mit den Arbeiten.

Können auch Mieter einen barrierefreie Küche Zuschuss beantragen?

Ja, auch Mieter können Förderung erhalten – sowohl von der KfW als auch von der Pflegekasse. Voraussetzung ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters zum Umbau. Kläre vorab, ob der Vermieter nach Auszug den Rückbau verlangen kann, und halte die Vereinbarung schriftlich fest.

Welche Maße muss eine barrierefreie Küche einhalten?

Die DIN 18040-2 definiert die wichtigsten Maße: Arbeitsflächen auf 80–85 cm Höhe (statt der üblichen 90–95 cm), unterfahrbare Bereiche mit mindestens 67 cm lichter Höhe, ein Wendekreis von mindestens 150 cm × 150 cm und schwellenfreie Zugänge mit mindestens 90 cm Breite. Diese Werte sind auch die Grundlage für die Förderfähigkeit der Maßnahmen.

Deine barrierefreie Küche mit Zuschuss – jetzt planen lassen

Egal ob du gerade erst anfängst zu planen oder schon konkrete Vorstellungen hast – mit unserem kostenlosen 3D-Modell siehst du, wie deine förderfähige barrierefreie Küche in deinem Raum aussehen kann. Unverbindlich, ohne Risiko, und mit echten Planungs-Tipps, die auch deinen Förderantrag unterstützen.

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