Du planst eine neue Küche oder möchtest deine bestehende Küche mit einem durchdachten Lichtkonzept aufwerten? Dann bist du hier richtig. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Ideen für die Beleuchtung in der Küche wirklich funktionieren – von der richtigen Grundbeleuchtung über clevere Arbeitsleuchten bis hin zu stimmungsvollen Akzenten, die aus einem Funktionsraum einen Wohlfühlort machen. Du bekommst praxisnahe Tipps, erfährst typische Planungsfehler und weißt am Ende genau, worauf es bei der Lichtplanung ankommt. Und wenn du möchtest, kannst du dir kostenlos ein individuelles 3D-Modell für deine Traumküche erstellen lassen – unverbindlich und ohne Risiko.
Das Wichtigste in Kürze: Eine gelungene Küchenbeleuchtung kombiniert drei Lichtebenen – Grundbeleuchtung für allgemeine Helligkeit, Arbeitsbeleuchtung für sichere Funktionsbereiche und Akzentbeleuchtung für Atmosphäre. Mit dimmbaren Lichtquellen passt du die Helligkeit flexibel an jede Situation an, vom konzentrierten Kochen bis zum gemütlichen Abendessen.
Die perfekte Beleuchtung für deine Küche: Kreative Ideen im Überblick

Wenn du über Ideen zur Beleuchtung in der Küche nachdenkst, solltest du dich nicht auf eine einzige Lichtquelle beschränken. Die Zeiten der einsamen Deckenlampe sind längst vorbei. Stattdessen setzt eine moderne Lichtplanung auf mehrere Ebenen, die sich ergänzen und je nach Bedarf individuell steuern lassen. Kombiniere praktisches Arbeitslicht über der Arbeitsplatte mit stimmungsvollen Akzentleuchten, die deine Küche in ein gemütliches Ambiente tauchen. LED-Lichtbänder unter Hängeschränken oder entlang offener Regale setzen dabei nicht nur praktische, sondern auch dekorative Akzente.
Stell dir vor, du betrittst morgens deine Küche und das Licht fährt sanft hoch – neutralweiß zum Kaffeekochen, warmweiß am Abend für ein entspanntes Dinner. Genau das ist mit einer durchdachten Lichtplanung möglich. Wer seine Küche wirklich individuell gestalten möchte, kann zudem inspirierende Sprüche an den Wänden mit gezielter Beleuchtung in Szene setzen und so einen persönlichen Charakter verleihen. Auch passende dekorative Elemente gewinnen durch die richtige Beleuchtung enorm an Wirkung.
Funktionale Küchenbeleuchtung: So planst du optimales Arbeitslicht

Funktionale Beleuchtung ist das Rückgrat jeder guten Küchenplanung. Ohne ausreichendes Arbeitslicht wird das Schneiden, Hacken und Kochen schnell zur Herausforderung – und im schlimmsten Fall zur Gefahrenquelle. Besonders über Arbeitsflächen sollten LED-Unterbauleuchten installiert werden, die für schattenfreies Licht sorgen. Ein häufiger Fehler, den viele machen: Die Leuchten werden mittig an der Decke platziert, sodass du beim Stehen an der Arbeitsplatte in deinem eigenen Schatten arbeitest. Die Lösung ist einfach – positioniere das Licht immer zwischen deinem Kopf und der Arbeitsfläche, also direkt an der Unterkante der Oberschränke.
Für den Herdbereich eignen sich hitzebeständige Spotlights oder Dunstabzugshauben mit integrierten Leuchten, die gezielt den Kochbereich erhellen. Wenn du eine Küche mit Fenster über der Arbeitsplatte hast, profitierst du tagsüber von natürlichem Licht – abends brauchst du trotzdem eine gute Ergänzung. Die richtige Farbtemperatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Zwischen 3.000 und 4.000 Kelvin bekommst du natürliches Licht, das Lebensmittelfarben korrekt wiedergibt und auch bei längeren Kochsessions nicht ermüdet.
| Küchenbereich | Empfohlene Beleuchtungsstärke | Empfohlene Farbtemperatur | Geeignete Leuchtenart |
|---|---|---|---|
| Arbeitsfläche / Schneidezone | 500–750 Lux | 4.000 K (neutralweiß) | LED-Unterbauleuchten |
| Herd / Kochfeld | 500 Lux | 3.500–4.000 K | Dunstabzugshaube mit Licht, Spots |
| Spüle | 500 Lux | 3.500–4.000 K | Einbauspots, Unterbauleuchten |
| Essbereich | 200–300 Lux | 2.700–3.000 K (warmweiß) | Pendelleuchten (dimmbar) |
| Allgemeine Raumbeleuchtung | 300 Lux | 3.000 K | Deckenleuchten, Einbaustrahler |
Häufiger Fehler: Viele setzen nur auf eine zentrale Deckenleuchte. Das Ergebnis: Du arbeitest im eigenen Schatten, und die Küche wirkt gleichförmig und ungemütlich. Plane mindestens zwei separate Lichtkreise – einen für die Grundbeleuchtung, einen für die Arbeitsplatte. So kannst du beides unabhängig voneinander steuern.
Stimmungsvolle Beleuchtungsideen: So schaffst du Atmosphäre in der Küche

Die besten Ideen für Beleuchtung in der Küche gehen weit über reine Funktionalität hinaus. Denn deine Küche ist längst nicht mehr nur ein Arbeitsraum – sie ist Treffpunkt, Essbereich und oft das Herzstück der Wohnung. Mit dimmbaren Leuchten unter Hängeschränken wechselst du mühelos zwischen funktionalem Arbeitslicht und warmem Ambiente. Besonders wirkungsvoll sind indirekte Lichtquellen, die Wände oder Decken anstrahlen und so ein weiches, blendfreies Licht erzeugen.
In kompakten Küchen mit Theke lässt sich durch gezielte Lichtakzente eine optische Trennung zwischen Arbeits- und Essbereich schaffen. Das ist besonders clever, wenn du eine offene Küche zum Wohnzimmer hast – die Beleuchtung definiert die Zonen, ohne Wände zu brauchen. Kombiniere verschiedene Lichtquellen auf unterschiedlichen Ebenen: Deckenspots für die Grundhelligkeit, Pendelleuchten als Blickfang, LED-Streifen als Akzent. So entsteht eine vielschichtige Atmosphäre, die sich je nach Anlass verändern lässt.
Ideen Beleuchtung Küche: Schritt für Schritt zur perfekten Lichtplanung
Viele scheitern bei der Küchenbeleuchtung nicht an mangelnden Ideen, sondern an der Reihenfolge. Eine strukturierte Vorgehensweise spart dir Zeit, Geld und Frustration. Hier zeigen wir dir, wie du in fünf Schritten zu einem Lichtkonzept kommst, das wirklich funktioniert – egal ob du eine komplette Renovierung planst oder deine bestehende Küche optimieren möchtest.
Zeichne einen Grundriss deiner Küche und markiere alle wichtigen Bereiche: Arbeitsfläche, Herd, Spüle, Essplatz und dekorative Zonen wie offene Regale oder Vitrinen. Jede Zone braucht ihr eigenes Licht. Wenn du eine Küche mit integriertem Esstisch planst, berücksichtige diesen Bereich als separate Lichtzone.
Wähle eine gleichmäßige Deckenbeleuchtung als Basis. Einbauspots sind ideal, weil sie keinen Platz wegnehmen und sich flexibel positionieren lassen. Rechne mit ca. 300 Lux für die allgemeine Raumhelligkeit. Bei niedrigen Decken sind flache LED-Panels eine platzsparende Alternative.
Installiere LED-Unterbauleuchten direkt an der Unterkante der Oberschränke. Achte darauf, dass das Licht die gesamte Arbeitsfläche abdeckt, ohne dich zu blenden. Wähle eine neutralweiße Farbtemperatur (4.000 K) für optimale Farbwiedergabe beim Kochen.
Jetzt kommen die Details: LED-Streifen in Nischen, Vitrinenbeleuchtung, Sockelleisten-Licht oder Pendelleuchten über der Kücheninsel. Diese Akzente machen den Unterschied zwischen einer funktionalen und einer wirklich einladenden Küche.
Plane separate Schaltkreise für jede Lichtebene und investiere in dimmbare Leuchtmittel. So schaltest du beim Kochen nur das Arbeitslicht ein und tauchst abends die Küche in warmes Akzentlicht – alles unabhängig voneinander.
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Energieeffiziente Beleuchtung in der Küche: Innovativ und kostenbewusst

Die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung gehört zu den lohnendsten Ideen für die Beleuchtung in der Küche. Der Stromverbrauch sinkt im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen um bis zu 90 Prozent, und die Investition amortisiert sich meist schon nach wenigen Jahren durch eingesparte Stromkosten. Moderne LEDs halten zudem 25.000 bis 50.000 Stunden – das bedeutet bei durchschnittlicher Nutzung über zehn Jahre ohne Lampenwechsel.
Intelligente Beleuchtungssysteme mit Bewegungssensoren sorgen dafür, dass Licht nur dann brennt, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Das ist besonders praktisch, wenn du die Küche mit vollen Händen betrittst. Dimmbare Leuchten bieten nicht nur die Möglichkeit, die Atmosphäre anzupassen, sondern sparen auch Energie, wenn du nicht die volle Helligkeit benötigst. Tipp: Achte beim Kauf auf den Farbwiedergabeindex (CRI). Ein Wert von mindestens 90 sorgt dafür, dass Lebensmittel in der Küche natürlich und appetitlich aussehen.
Checkliste: Energieeffiziente Küchenbeleuchtung
- LED-Leuchtmittel mit mindestens CRI 90 für natürliche Farbwiedergabe
- Dimmbare Leuchten in allen Bereichen für flexible Helligkeitssteuerung
- Bewegungssensoren für selten genutzte Bereiche (z. B. Vorratskammer)
- Separate Schaltkreise pro Lichtzone – nie alles auf einmal einschalten müssen
- Timer oder Smart-Home-Integration für automatisches Abschalten
- Auf Energieeffizienzklasse A achten, um langfristig Kosten zu sparen
Beleuchtungskonzepte für kleine Küchen: Große Wirkung auf kleinem Raum

Gerade in kompakten Küchen ist die richtige Beleuchtung entscheidend, um den begrenzten Raum optisch zu vergrößern. Die goldene Regel lautet: Je kleiner die Küche, desto wichtiger ist durchdachtes Licht. LED-Streifen unter Hängeschränken bieten nicht nur praktisches Arbeitslicht, sondern lassen die Arbeitsfläche größer und die gesamte Küche offener wirken. Der Trick dabei: Das Licht fällt von oben auf die Arbeitsfläche und reflektiert – dadurch wirkt der gesamte Bereich heller und geräumiger.
Einbauspots in der Decke sind in kleinen Küchen die beste Wahl für die Grundbeleuchtung, weil sie keinen wertvollen Platz wegnehmen. Vermeide wuchtige Pendelleuchten, die optisch erdrücken – stattdessen eignen sich schlanke Modelle über einem kleinen Esstisch. Besonders clever sind multifunktionale Lösungen wie Regale mit integrierten Leuchten oder magnetische LED-Leuchten, die sich bei Bedarf verschieben lassen. Wenn du eine Küche unter einer Dachschräge hast, sind flexible Lichtbänder besonders praktisch, weil sie sich jeder Form anpassen.
Eine typische schmale Schlauchküche von nur 6 m² wirkt mit einer einzigen Deckenlampe schnell dunkel und beengend. Die Lösung: Zwei bis drei Einbauspots entlang der Decke für gleichmäßige Grundhelligkeit, LED-Streifen unter den Oberschränken für schattenfreies Arbeitslicht und ein kleiner LED-Spot an der Rückwand, der den Blick in die Tiefe zieht. So wirkt die Küche bis zu 30 Prozent größer – ganz ohne bauliche Veränderungen.
Platzsparende Beleuchtung für kleine Küchen: LED-Streifen und Einbauspots nehmen keinen wertvollen Raum ein. Gezielt platzierte Lichtquellen lassen kleine Küchen größer wirken und schaffen mehr Tiefe. Dimmbare Systeme ermöglichen die Anpassung der Lichtstärke je nach Tätigkeit und Tageszeit – so nutzt du das Licht immer optimal.
Smart Home Beleuchtungsideen für die moderne Küche

Intelligente Beleuchtung gehört zu den spannendsten Ideen für die Beleuchtung in der Küche. Moderne Smart-Home-Systeme ermöglichen es, per Sprachbefehl oder App verschiedene Lichtszenarien abzurufen – „Kochen“ für helles Arbeitslicht, „Dinner“ für gedämpfte Atmosphäre, „Aufräumen“ für volle Helligkeit. Das klingt nach Luxus, ist aber mittlerweile auch mit kleinem Budget realisierbar. Smarte Leuchtmittel gibt es ab wenigen Euro pro Stück, und die meisten lassen sich in bestehende Fassungen einschrauben, ohne dass du die Elektrik ändern musst.
Besonders praktisch sind programmierbare LED-Streifen, die ihre Farbtemperatur automatisch der Tageszeit anpassen. Morgens neutralweißes Licht zum Wachwerden, abends warmes Licht zum Entspannen – ohne dass du einen Schalter berühren musst. Bewegungssensoren aktivieren automatisch die Beleuchtung beim Betreten der Küche oder beim Öffnen von Schränken. So hast du immer Licht, wenn du es brauchst, und sparst gleichzeitig Energie, wenn du es nicht brauchst. Wenn du auf moderne Küchenkonzepte setzt, ist eine smarte Lichtsteuerung fast ein Muss, denn sie unterstreicht den zeitgemäßen Charakter deiner Küche. Die Beleuchtung lässt sich dabei wunderbar mit anderen dekorativen Elementen kombinieren, etwa wenn du deine Fensterbänke stilvoll dekorierst und mit gezieltem Licht in Szene setzt.
| Smart-Home-Funktion | Nutzen in der Küche | Typische Kosten |
|---|---|---|
| Sprachsteuerung (Alexa, Google, Siri) | Licht ein/aus mit vollen Händen | ab 30 € (Smart Speaker) |
| Automatische Farbtemperatur | Tageslicht-Simulation für natürliches Wohlbefinden | ab 15 € pro Leuchtmittel |
| Bewegungssensoren | Automatisches Licht beim Betreten | ab 20 € pro Sensor |
| Lichtszenen (Kochen, Dinner, Party) | Stimmung per Knopfdruck wechseln | kostenlos per App |
| Zeitsteuerung | Automatisches Ein-/Ausschalten nach Zeitplan | kostenlos per App |
DIY-Projekte: Selbstgemachte Beleuchtungsideen für eine individuelle Küche

Wenn du kreativ bist und gerne selbst Hand anlegst, bieten DIY-Beleuchtungsideen für die Küche eine großartige Möglichkeit, Persönlichkeit in deinen Raum zu bringen. Alte Einmachgläser verwandeln sich mit etwas Draht und LED-Lichterketten in charmante Hängelampen, die über der Kücheninsel für ein gemütliches Ambiente sorgen. Besonders kreativ wird es, wenn du ausrangierte Küchenutensilien wie Siebe oder Reiben zu individuellen Lampenschirmen umfunktionierst – die erzeugen faszinierende Lichtmuster an den Wänden und sind garantiert ein Gesprächsthema.
Wer handwerklich begabt ist, kann auch eine eigene Kücheninsel bauen und die Beleuchtung direkt integrieren. LED-Streifen lassen sich problemlos in selbstgebaute Regale oder Theken einarbeiten. Auch bei DIY-Küchenprojekten generell lohnt es sich, die Beleuchtung von Anfang an mitzudenken. Wichtig bei allen Eigenbau-Projekten: Verwende ausschließlich LED-Leuchtmittel, da diese kaum Wärme entwickeln und somit sicher in der Nähe von Holz und anderen brennbaren Materialien eingesetzt werden können. Für die elektrische Installation solltest du im Zweifelsfall immer einen Fachmann hinzuziehen.
Ideen Beleuchtung Küche für jeden Einrichtungsstil

Die Küchenbeleuchtung hat sich im Laufe der Jahrzehnte von der einfachen Deckenleuchte zu einem komplexen Gestaltungselement entwickelt. Heute gibt es für jeden Einrichtungsstil die passende Beleuchtungslösung – und gerade die richtige Wahl macht den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen und einer wirklich stilvollen Küche.
Skandinavisch / Modern
Minimalistische Pendelleuchten über der Kücheninsel in Weiß, Holz oder Messing. Klare Linien, warmes Licht (2.700–3.000 K), kombiniert mit verdeckten LED-Streifen für dezente Akzente.
Industrial / Urban
Metallleuchten in Schwarz oder Kupfer mit sichtbaren Edison-Bulbs. Rohe Materialien, die zu einer Küche im Industrial-Style perfekt passen. Schienensysteme für flexible Lichtführung.
Landhaus / Rustikal
Warme, dimmbare LED-Streifen unter Hängeschränken, kombiniert mit einer rustikalen Atmosphäre. Laternen-Leuchten und Kerzenhalter als dekorative Ergänzung. Natürliche Materialien wie Holz und Schmiedeeisen.
Minimalistisch / Puristisch
Komplett verdeckte Lichtquellen, die ein gleichmäßiges, indirektes Licht erzeugen. Perfekt für eine Küche in Schwarz-Weiß. Lichtprofile in Decke und Wand integriert für ein cleanes Erscheinungsbild.
Unabhängig vom Stil gilt: Die Kombination aus Grund-, Arbeits- und Akzentbeleuchtung funktioniert in jeder Küche. Passe einfach die Leuchtendesigns, Materialien und Farbtemperaturen an deinen persönlichen Geschmack an. Wenn du zusätzlich die Wände deiner Küche bewusst gestaltest oder mit einer passenden Farbwahl arbeitest, verstärkt das die Wirkung deiner Beleuchtung enorm – helle Wände reflektieren das Licht und lassen den Raum größer wirken, dunkle Wände absorbieren es und schaffen Gemütlichkeit.
Typische Fehler bei der Küchenbeleuchtung – und wie du sie vermeidest
Auch die besten Ideen zur Beleuchtung der Küche nützen wenig, wenn bei der Umsetzung typische Fehler passieren. Hier sind die häufigsten Stolperfallen, die wir in der Praxis immer wieder sehen – und wie du sie von Anfang an vermeidest.
Eine einzelne Deckenleuchte in der Küchenmitte erzeugt Schatten auf allen Arbeitsflächen. Du arbeitest ständig im eigenen Schatten, und die Ecken der Küche bleiben dunkel. Lösung: Mindestens drei Lichtquellen auf verschiedenen Ebenen planen – Decke, Unterschrank und Akzente.
Kaltweiße LEDs (über 5.000 K) lassen die Küche steril und ungemütlich wirken. Zu warmes Licht (unter 2.700 K) verfälscht Lebensmittelfarben und erschwert das Arbeiten. Lösung: Neutralweiß (3.500–4.000 K) für Arbeitsbereiche, Warmweiß (2.700–3.000 K) für Ess- und Aufenthaltsbereiche.
Wenn alle Leuchten auf einem Schaltkreis liegen, ist es immer entweder taghell oder dunkel. Das verschwendet Energie und verhindert Atmosphäre. Lösung: Separate Schalter oder smarte Steuerung für jede Lichtzone.
Wer die Lichtplanung als letztes macht, hat oft keine Steckdosen oder Anschlüsse an den richtigen Stellen. Nachträgliche Elektroinstallationen sind teuer und aufwändig. Lösung: Beleuchtung von Anfang an in die Küchenplanung integrieren – am besten mit einem 3D-Modell, das alle Lichtquellen visualisiert.
Beleuchtung für besondere Küchensituationen
Nicht jede Küche ist gleich, und gute Ideen für Beleuchtung in der Küche berücksichtigen die individuellen Gegebenheiten. Hier findest du Empfehlungen für spezielle Küchensituationen, die besondere Aufmerksamkeit bei der Lichtplanung erfordern.
Wer eine kleine offene Wohnküche plant, steht vor der Herausforderung, Koch- und Wohnbereich lichttechnisch zu trennen, ohne den offenen Charakter zu stören. Hier helfen Pendelleuchten über der Küchenzone als optische Raumtrenner, während der Wohnbereich mit indirektem Licht weicher beleuchtet wird. Ähnliches gilt für eine klassische Wohnküche – die richtige Beleuchtung definiert die verschiedenen Bereiche, ohne harte Grenzen zu ziehen.
Bei einer U-Küche mit Fenster hast du den Vorteil natürlichen Lichts, brauchst aber trotzdem eine durchdachte Kunstlichtplanung für die Abendstunden und die fensterfernen Bereiche. In schmalen Küchen sind Lichtleisten entlang der gesamten Arbeitsfläche besonders effektiv, weil sie den Raum optisch weiten. Und wenn du deine Küche gleichzeitig mit passenden Vorhängen ausstattest, beeinflussen diese auch, wie viel Tageslicht in den Raum fällt – ein Faktor, den du bei der Lichtplanung unbedingt berücksichtigen solltest.
Kücheninsel richtig beleuchten: So geht’s
Die Kücheninsel ist oft das Herzstück der Küche – und verdient bei den Ideen zur Beleuchtung der Küche besondere Aufmerksamkeit. Pendelleuchten sind die klassische Wahl und bieten sowohl funktionales Arbeitslicht als auch optische Akzente. Plane idealerweise zwei bis drei Leuchtkörper über einer größeren Insel, um Schlagschatten zu vermeiden. Der optimale Abstand zwischen Arbeitsplatte und Leuchtmitteln beträgt 75 bis 90 Zentimeter – so hast du genug Licht zum Arbeiten, ohne geblendet zu werden.
Lineare Hängeleuchten oder Schienensysteme folgen elegant der Form rechteckiger Inseln und wirken besonders in Inseln mit integrierter Theke harmonisch. Ergänzend empfehlen sich LED-Spots in der Decke rund um die Insel oder eine Sockelbeleuchtung, die die Insel optisch schweben lässt. Bei Inseln mit Sitzbereich sollte die Lichtplanung beide Funktionen berücksichtigen: helles, direktes Licht für den Kochbereich und wärmeres, dimmbares Licht für die Essseite.
Häufige Fragen zu Ideen Beleuchtung Küche
Eine optimale Küchenbeleuchtung kombiniert drei wesentliche Beleuchtungsarten: Grundbeleuchtung (Deckenleuchten oder Einbaustrahler für gleichmäßiges Licht), Arbeitsbeleuchtung (Unterbauleuchten oder LED-Strips für Schneideflächen und Kochzonen) und Akzentbeleuchtung (Vitrinen- oder Nischenbeleuchtung für Atmosphäre). Wichtig ist eine Lichtplanung mit mehreren separaten Schaltkreisen, damit du die Beleuchtungsstärke je nach Tätigkeit anpassen kannst.
Für Arbeitsbereiche wie Schneideflächen, Spüle und Herd empfehlen Lichtexperten neutralweißes Licht mit 4.000 bis 5.000 Kelvin, da es Kontraste betont und die Konzentration fördert. Im Essbereich und für die Grundbeleuchtung sind wärmere Töne mit 2.700 bis 3.500 Kelvin angenehmer. Die komfortabelste Lösung sind dimmbare LED-Systeme mit veränderbarer Farbtemperatur (Tunable White), die sich flexibel an jede Situation anpassen lassen.
LED-Streifen sind extrem vielseitig: Ihr flaches Profil ermöglicht eine dezente Installation unter Oberschränken, in Nischen oder entlang von Sockelleisten. Sie bieten gleichmäßige Ausleuchtung ohne störende Schatten, verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom als Glühlampen und entwickeln kaum Wärme – ein großer Vorteil in der Nähe von Lebensmitteln. Viele Modelle sind dimmbar und in verschiedenen Farbtemperaturen erhältlich.
Eine solide Küchenbeleuchtung mit LED-Unterbauleuchten, Einbauspots und dimmbaren Leuchtmitteln ist ab ca. 200 bis 500 Euro realisierbar. Mit Smart-Home-Integration und Designerleuchten kann das Budget auf 1.000 bis 3.000 Euro steigen. Die Stromkostenersparnis durch LEDs gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln gleicht die Anfangsinvestition in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren aus.
Der einfachste Einstieg sind smarte Leuchtmittel oder Schalter, die sich in bestehende Systeme wie Alexa, Google Home oder Apple HomeKit einbinden lassen. Sprachsteuerung ist beim Kochen besonders praktisch, weil du keine schmutzigen Hände an den Schalter bringen musst. Mit programmierbaren Lichtszenen wechselst du per Knopfdruck zwischen Arbeitsbeleuchtung und Dinner-Atmosphäre. Achte auf die Kompatibilität der verschiedenen Komponenten innerhalb deines gewählten Ökosystems.
Ja, viele Beleuchtungslösungen lassen sich ohne aufwändige Elektroinstallation nachrüsten. Selbstklebende LED-Streifen unter Oberschränken, batteriebetriebene Schrankleuchten mit Bewegungssensoren oder smarte Leuchtmittel in vorhandenen Fassungen sind unkomplizierte Optionen. Für neue Einbauspots oder zusätzliche Schaltkreise solltest du allerdings einen Elektriker beauftragen.
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